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Find Penguins erfolgreich bei der "Höhle der Löwen"

24.08.2016 | 10:37 Uhr |

Zum Start der neuen Staffel der "Höhle der Löwen" buhlte auch die Reise-Plattform "Find Penguins" um die Gunst der Investoren.

Am Mittwochabend ist die neue Staffel der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" auf VOX gestartet. In diversen Pitches stellten die Kandidaten ihre Projekte vor und hofften auf die Unterstützung durch einen der fünf Investoren. In der dritten Staffel sind dies Jochen Schweizer, Frank Thelen, Judith Williams, Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer.

Eines der Highlights der ersten Folge der dritten Staffel war sicherlich der Dirndl-Online-Shop Limberry , den dessen Gründerin Sibilla Kawala-Bulas äußerst charmant und kompetent den "Löwen" schmackhaft machte. Mit Erfolg: Statt der verlangten 125.000 Euro für 12 Prozent Unternehmensbeteiligung investieren Carsten Maschmeyer und Judith Williams insgesamt 250.000 Euro, allerdings für 25,1 Prozent Anteile.

Find Penguins : Erst von den Löwen zerfleischt, dann doch erfolgreich

Eher schlecht standen dagegen zunächst die Zeichen für den von dem Entwickler Tobias Riedle gegründeten Reiseblog- und -Tagebuch-Dienst Find Penguins, der 200.000 Euro für 15 Prozent Anteile verlangte. Die "Löwen", vor allem Thelen, äußerten teils harsche Kritik an dem Dienst. Nicht durchdacht, keine Monetarisierungsmöglichkeiten, keine Zukunft. So zumindest vier der fünf Löwen. (Hier der Clip zum Pitch ).

Der fünfte Investor, Jochen Schweizer, erklärte sich schließlich bereit, Find Penguins zu helfen. Für 200.000 Euro und 50 Prozent Anteile wird der Dienst in die Struktur des Unternehmens von Jochen Schweizer, welches unter anderem Erlebnisreisen anbietet,  eingebunden. "Ich habe Angst, aber ich finde es geil", sagte Schweizer in der Sendung. Er wolle den Find-Penguins-Gründer an die Hand nehmen und ihm helfen. Und dafür brauche er den entsprechenden Einfluss durch die Anteile.

Auf Find Penguins können Urlauber ihre Reisen per Blog dokumentieren und einzelne Urlaubsetappen per "Fußabdrücken" auf einer Weltkarte abbilden. Der Dienst will außerdem den Menschen dabei helfen, ihre Reisen vorab besser zu planen.

"Posts auf FindPenguins heißen Footprints, mit deinen Geschichten, Lieblingsfotos und dem zugehörigen Ort des Erlebnisses", so der Dienst. Und weiter: "Footprints repräsentieren deine bereisten Orte um die Welt, eine Strandhütte, das Lieblingscafé, eine Stadt, ein Nationalpark, alles ist möglich." Für Android und iOS stehen zusätzlich passende Apps bereit.

Nun ist die Konkurrenz auf dem Gebiet soziale Netzwerke und Blog-Anbieter nicht gerade klein. Spannend bleibt also die Frage, ob der Dienst aufgrund der TV-Ausstrahlung und dem Engagement von Schweizer langfristig erfolgreich sein wird. 

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