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Fifa-Streamer spuckt auf EA-Logo und wird von allen Turnieren gesperrt

06.11.2019 | 14:29 Uhr | René Resch

EA Sports hat den Fifa-Streamer "Kurt0411" nach Beleidigungen gegen den Gegner und Spucken auf das EA Logo von allen Turnieren gesperrt.

Der Fifa-Spieler und Streamer Kurt Fenech alias „Kurt0411“ wurde von EA Sports für alle Wettbewerbe in Fifa gesperrt.

Der Streamer, der schon öfter aufgrund seines Verhaltens auffiel, beleidigte am 10. Oktober 2019 in einem Livestream seinen Gegner Niklas Heisen alias „NHeisen“ vom Hamburger SV. Nach seinem späten Anschlusstreffer verlor Kurt die Nerven und beleidigte dabei seinen Kontrahenten mit obszönen Aussagen. Dabei blieb es nicht, Kurt nahm sich auch noch EA vor: „Du kannst mich nicht besiegen, nicht einmal in diesem Schrottspiel – Fuck You EA“. Nach seinem Grant spuckte er zur Krönung auf das EA-Logo eines Fanschals.

Das war EA wohl zu viel, der Publisher sperrte Kurt. Aus dem Statement seitens EA geht hervor, dass der Spieler wegen „wiederholten Verstößen gegen die Verhaltensrichtlinien des EA Sports Fifa Global Series Code of Conduct“ gesperrt wird. Die Strafe gilt dabei für „jegliche EA Sports Fifa 20 Global Series Events oder zukünftig geplante Wettbewerbe“.

Nach einem Vorfall im Oktober 2018 erhielt der Spieler aus Malta bereits eine zweimonatige Sperre, nachdem er ein „unangebrachtes“ Video teilte. Diese Sperre galt für EA als „letzte Warnung“.

Spieler bereut seine Tat nicht

In Kurts Erklärung auf Twitter zeigt der Streamer keinerlei Reue. Er sei ein „emotionaler Typ“, der alles sagt, was ihm in den Sinn kommen würde. Er bereue lediglich, den gegnerischen Spieler nicht noch weiter beleidigt zu haben. EA Sports und Fifa 20 verspottete er zudem in seinem Statement – EA habe nur Angst, dass er auf einem der Live-Events sich abfällig über das „kaputte Spiel“ äußern würde. Er beendete sein Statement mit den Worten: „Dieser Esport ist offiziell gestorben“.

Die Community ist derweil gespalten über die Sperre von Kurt. Verschiedene Profis, Spieler und Fans gehen mit EAs Entscheidung konform. Andere unterstützen mit dem Hashtag #FreeKurt den Streamer.

Das Video, das zur Sperre seitens EA führte

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