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Fiducia IT nimmt Kurs auf SOA

09.11.2006 | 11:31 Uhr |

Dem Idealbild einer SOA entspricht das bereits Ende 1998 initiierte JBF-Vorhaben indes nur teilweise. So fehlen beispielsweise die von vielen Experten propagierten Orchestrierungsfunktionen, mit deren Hilfe sich einzelne Services quasi per Mausklick zu "Composite Applications" oder neuen Geschäftsprozessen kombinieren lassen sollen. Die Fiducia steht diesem Szenario, das vor allem Softwarehersteller gerne zeichnen, kritisch gegenüber. Bruns: "SOA ist ja eigentlich nichts Neues." Im Prinzip verberge sich dahinter eher eine Haltung, verbunden mit einer klar definierten Methodik.

Dass vor allem deutsche Finanzdienstleister dem Thema noch zurückhaltend gegenüber stehen, erklärt er mit deren monolithischen IT-Strukturen, die in weiten Teilen noch aus Mainframe-Systemen bestehen: "SOA hat etwas mit Loslassen zu tun." Den Banken hierzulande sei es lange Zeit "viel zu gut" gegangen. Mittlerweile aber steige der Veränderungsdruck. (wh)

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