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Fazit: Microsoft hat dazu gelernt - Fragen bleiben aber offen

04.02.2009 | 11:03 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Auch bei Windows 7 wird die Auswahl der unterschiedlichen Versionen des Betriebssystems nicht übersichtlicher. Immerhin unterscheiden sich aber die Varianten deutlicher, als es noch bei Windows Vista der Fall war. Eine eigens für Netbooks gedachte Version hat Microsoft aber - zumindest bisher - nicht im Angebot, stattdessen muss die doch enorm abgespeckte Starter-Edition oder vielleicht auch die Home-Basic-Version herhalten.

Im Vergleich zu Windows Vista reduzieren sich die in Frage kommenden Versionen durch den Wegfall der Home-Basic-Version. Neue PCs werden damit hierzulande entweder mit Windows 7 Home Premium oder gleich Windows 7 Professional ausgeliefert. Für weit fortgeschrittene bzw. - wie sie Microsoft nennt - enthusiastische - Windows-Anwender bleibt die Ultimate-Version die erste Wahl, wobei sich diese Version künftig doch eher an Anwender richtet, die daheim ein Windows 7 mit Business-Funktionen wünschen. Der typische Vista-Ultimate-Anwender dürfte sich dagegen schon mit Windows 7 Professional zufrieden geben.

Der Wegfall der leidlichen Home-Basic-Version kann durchaus begrüßt werden, weil sie bei Vista schon völlig unnötig war und für Verwirrung sorgte. Der Durchschnittsanwender erhält mit Windows 7 Home Premium ein komplettes Betriebssystem, inklusive der neuen Oberfläche und allen Multimedia-Funktionen.

Natürlich bleiben noch viele Fragen offen: Wie viel werden die unterschiedlichen Windows-7-Versionen kosten? Wie hoch wird Microsoft die Upgrade-Preise (von Windows Vista oder XP auf Windows 7) ansetzen. Nachdem nun raus ist, in welchen Varianten Windows 7 erhältlich sein wird, steigt auch der Druck auf Microsoft, nun endlich die Preisvorstellungen preiszugeben. Vielleicht ist es ja zur CeBIT 2009 Anfang März so weit...

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