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Fazit

15.04.2008 | 14:06 Uhr | Markus Pilzweger

Die Macher von Rock Band haben auf die Proteste der Fans hinsichtlich der Preisgestaltung reagiert und unter anderen höhere Steuern und Lieferkosten angeführt. Diese Begründungen sind allerdings ein wenig schwach, wenn man sieht, dass selbst Privatpersonen das Spiel wesentlich günstiger auf eigene Faust importieren können. Firmen wie Electronic Arts dürften beim Versand wesentlich bessere Konditionen heraushandeln können.

Über die Preisgestaltung des Konzerns kann nicht geurteilt werden, da solche Dinge nicht von heute auf morgen entschieden werden, sondern ein langwieriger Prozess sind, der Kaufkraft, Käuferschichten und vieles mehr beinhaltet. Dennoch bleibt ein Gschmäckle, wie es so schön heißt. Die Vermutung des Abkassierens liegt in der Luft, vor allem wenn die Begründungen für den hohen Europa-Preis so dünn sind. Ist der Dollar stark, wird dies immer ins Feld geführt, um zu erklären, dass Produkte bei uns teurer werden. Schwächelt der Greenback aber, gilt diese Regel in den meisten Fällen aber nicht umgekehrt, wie Rock Band wieder einmal zeigt. Also sollten Rock-Band-Fans, die sich über den hohen Preis hier zu Lande ärgern, nicht nur meckern, sondern aktiv handeln und die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen.

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