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Fazit: Die Zukunft ist digital

01.03.2004 | 13:41 Uhr |

Fazit: Die Zukunft ist digital

VHS ist tot, soviel steht fest. Wer auf der Suche nach einem Ersatz für sein Bandgerät ist, sollte sich die DVD-Recorder in diesem Test anschauen. Sowohl der JVC als auch der Kandidat von Philips brennen DVDs in guter Qualität und sind einfach zu bedienen. Wem das Archivieren unnötig erscheint, sollte auf Geräte mit eingebauter Festplatte achten. Falls es die Empfangssituation zulässt, bringt der gleichzeitige Umstieg auf digitalen Empfang nicht nur mehr Komfort und Qualität, sondern spart Geld und Nerven.

DIGITALES FERNSEHEN AM PC AUFZEICHNEN

Wer den Gerätepark im Wohnzimmer lieber unangetastet lässt, kann mit DVB-Karten ab etwa 70 Euro den PC zum Digitalfernseher aufrüsten, egal ob Satellit, Kabel oder Hausantenne. Zum Beispiel empfängt die Twinhan Vision DTV USB Box (rund 150 Euro) das DVB-T-Fernsehbild und zeigt es in voller Auflösung (720 x 576) an. Sie kommt mit einer Magnetfuß-Stabantenne und Fernbedienung. Die Installation ist einfach: USB-Kabel an die Box andocken, Software installieren, Sendersuchlauf starten, fertig. Wenn der Suchlauf selbst bei penibler Ausrichtung keine Sender findet, hilft eine aktive Antenne. In den Randbezirken von Berlin etwa ist dies eher die Regel als die Ausnahme. Eine Antenne auf dem Dach verbessert die Empfangsqualität erheblich. Sind diese Hürden genommen, stehen dem TV-Freak alle Funktionen einer Tuner-Karte zur Verfügung.

So kann er mit der Fernbedienung auf die Schnelle einen Screenshot vom laufenden Fernsehbild machen, die Thimeshift-Funktion aktivieren oder eine ganze Sendung mitschneiden. Das kostet jedoch Platz: Zehn Minuten Video belegen rund 250 MB auf der Festplatte. Die USB-Box arbeitet auch mobil im Notebook. Zu den üppigen Funktionen gesellen sich noch die DVB-typischen Features wie etwa der elektronische Programmführer, der über die momentan laufenden Sendungen in einem Fenster informiert. Auf einen Klick hin landet die gewünschte Sendung mit Programmnamen, Datum, Uhrzeit und Titel auf der Platte. Im Test war die Software noch nicht sehr stabil und stürzte mehrfach mit einem Zeitfehler ab. Twinhan verspricht jedoch, die Treiber weiterzuentwickeln und Linux sowie Macintosh-Rechner zu unterstützen.

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