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Fazit:

20.02.2003 | 11:35 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Im Vergleich zu den Notbook-Angeboten der anderen Discounter macht das Aldi-Notebook durchaus eine gute Figur. Die Hardware-Konfiguration als Maßstab angelegt, unterliegen sowohl der 999-Euro-Laptop von Real ( wir berichteten ) als auch das Lidl-Notebook für 1.599 Euro ( hier geht´s zum PC-WELT Test ).

Das Aldi-Notebook richtet sich aber vor allem an Anwender, die viel Wert auf Multimedia legen. Aldi dreht weiter an der Gigahertz-Schraube, damit auf den Prospekten entsprechend hohe Zahlen die Kundschaft locken. Der diesmal verwendete Desktop-Prozessor ist mit 2,6 Gigahertz zwar flott, dies geht aber auch auf Kosten der Akkulaufzeit und der Lärmentwicklung.

Eher mager für Multimedia-Anwendungen ist auch die nur 40 Gigabyte große Festplatte ausgefallen. Notebook-Festplatten mit dieser Kapazität gehören aber derzeit zum gängigen Standard bei allen Herstellern.

Positiv dagegen fallen das 15-Zoll-Display, die 512 Megabyte DDR-Speicher, die vielen Anschlussmöglichkeiten, inklusive der zukunftssicheren USB 2.0- und Firewire-Anschlüsse, und das - zugegeben mittlerweile auch zum Standard gehörende - üppige Software-Paket auf.

Schraubt Aldi für Deutschland noch etwas den Preis nach unten, dann macht das Aldi-Notebook auch preislich eine noch bessere Figur. Wir werden Sie darüber informieren, sobald Aldi die Notebook-Infos für Deutschland herausrückt.

Update 21.02.2003: Die Kollegen von Discountfan.de haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass Aldi die niederländische Website zum kommenden Notebook vom Netz genommen hat.

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