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Fazit

07.06.2002 | 09:15 Uhr |

Bei dem von Tecchannel getesteten Prozessor und Mainboard handelt es sich um Prototypen. Die tatsächliche Performance der Serien-CPU ist schon infolge der beim Prototypen niedrigeren Taktfrequenz mit dieser Konfiguration nur zu erahnen. Außerdem konnte nur mit 32-Bit-Software getestet werden.

Der Prototyp wartet mit beeindruckenden Werten auf - die er wohl vor allem seinem integrierten Memory-Controller verdankt. In Quake III Arena 1.17-Test schlug er beispielsweise einen Pentium 4 mit gleicher Taktfrequenz deutlich. Und auch ein P4 mit 1,6 Gigahertz wurde vom AMD Hammer in die Schranken gewiesen.

Die Taktfrequenz der CPU dürfte das Hauptproblem von AMD sein. Zum Vergleich: Intel hatte beim Pentium 4 erste Protoypen mit 900 Megahertz verschickt, und war später für die Test-Systeme zu 1 Gigahertz gewechselt. Grosse Stückzahlen konnte man dann zuerst mit 1,4 Gigahertz liefern, 1,5 Gigahertz-P4s waren lange rar.

Auf der Computex war übrigens von einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz für die Markteinführung des Hammer-Prozessors zu hören. So sich das bewahrheitet, und Intel die anvisierten 3 Gigahertz dieses Jahr noch schafft, muss AMD mit seiner Model Number viel Aufklärungsarbeit leisten - man munkelt von 3400+. Der Launch von AMDs erstem komplett neuem Design nach drei Jahren scheint also vor allem ein Marketing- und kein technisches Problem zu werden - denn der erste Schlag mit AMDs Hammer verlief durchaus vielversprechend.

Den ausführlichen Testbericht mit Details zum Core, zu den Betriebsmodi des Hammer, zum HyperTransport-Interface sowie die ausführlichen Benchmark-Ergebnisse finden Sie bei unseren Kollegen vom Tecchannel .

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