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Fazit

03.03.2005 | 12:02 Uhr | Markus Pilzweger

Kotor 2 spielt sich im Grunde wie Teil 1. Minimale Verbesserungen im Menü ersparen viel Klickerei und ein neues Feature sorgt für hohe Wiederspielbarkeit. Dabei handelt es sich um eine Art Einfluss-System, mit dem Sie die Gesinnung der Party-Mitglieder beeinflussen können. Auch sind die Personen, die sich Ihnen anschließen, vielschichtiger, als noch in Teil 1. Viele Geheimnisse Ihrer Mitstreiter erfahren Sie erst nach längerer Zeit und Vertrauensaufbau. Somit lohnt es sich, sich nach einem ersten Durchspielen mit anderen Charakteren zu beschäftigen.

Kotor 2 ist darüber hinaus nichts für Lesemuffel. Unzählige Gespräche wollen geführt und die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden. Dies kann relativ schnell ermüden, lässt sich aber nicht umgehen. Es trägt aber stark zur Atmosphäre des Spiels bei. Zeit sollten Sie auch für das erste Durchspielen mitbringen. Die Dauer dafür beträgt rund 50 Stunden. Wenn Sie alle Nebenquests absolvieren, könnte es auch noch ein Stück länger dauern.

Insgesamt ist Kotor 2 für Fans des ersten Teils uneingeschränkt zu empfehlen, negativ ist die recht schlichte Präsentation und (auf der Konsole) Ruckeleinlagen, die nicht sein müssten.

"Stark musst du sein junger Padawan". Dies sollten Sie sich beim Spielen immer wieder in Erinnerung rufen, wenn Texteinlagen wieder mal kein Ende nehmen sollten. Sie werden mit einer tollen Story, durchdachtem Gameplay und einer unübertroffenen Spieleewelt belohnt.

Titel:

Knights of the old Republic II - The Sith Lords

Entwickler:

Lucasarts/Obsidian

Plattform:

PC/Xbox

Termin:

erschienen

Preis:

PC: rund 40 Euro, Xbox: rund 60 Euro

USK:

ab 12 Jahren

Wertung:

89 Prozent

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