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Fair-Faktor erweitert das System

29.06.2013 | 21:40 Uhr |

Bei Azubo gibt’s einige Sicherheitsmechanismen, die Ebay nicht bietet. Beispielsweise schlagen Routinen Alarm, wenn ein als privater Verkäufer gelistetes Mitglied direkt nach der Anmeldung zehn extrem teure gleiche Waren zum Verkauf einstellt. "Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass in solchen Fällen oft etwas faul ist, dass der Verkäufer die Ware etwa gar nicht besitzt“, erklärt Pierre Ludigkeit, Sprecher von Azubo. Oft handele es sich auch um Händler, die die Gewährleistung ausschließen wollen – in Rechtsforen zum Thema Online-Auktionen ein bekanntes Phänomen.

Das Auktionshaus fragt dann beim Verkäufer an, ob dieser mit einer Schufa-Auskunft einverstanden ist. Oft zeige sich dabei, dass der Verkäufer gar nicht über diese Waren verfügen kann. Das schließt zwar nicht jedes Risiko aus, geneppt zu werden, verringert aber immerhin die Gefahr. Zusätzlich wird, ähnlich wie bei Ebay, jede Neuanmeldung per Schufa-Adressabgleich überprüft. Damit wird zwar nichts über die Zahlungsfähigkeit eines Bieters ausgesagt, aber zumindest dessen Adresse verifiziert.

Seit einiger Zeit gibt’s außerdem den "Fair-Faktor“ als festes Element der Azubo-Auktionen. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den abwärts laufenden Preisen auch ein Anwender ein Gebot eingeben kann, das unter dem aktuellen Preis liegt. Auf diese Weise nähern sich Countdown und Gebot einander an, was die Auktion beschleunigt. Das Angebot läuft dann nur noch bis zu dem abgegebenen Gebot, endet also früher. Der Nervenkitzel, der bei Azubo bislang fehlte, erreicht somit ähnlich Ausmaße wie bei Ebay-Auktionen.

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