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Fahrdienst-Apps können zur Kündigung der KFZ-Versicherung führen

30.07.2014 | 05:47 Uhr |

Wer über Apps wie Wundercar oder Uber private Taxi-Fahrten anbietet, muss möglicherweise mit einer Kündigung der eigenen KFZ-Versicherung rechnen.

Immer mehr Autobesitzer suchen sich über unterschiedliche Apps Fahrkunden, die für diese Leistung bezahlen. Der Taxi-Ersatz kann jedoch rechtliche Probleme mit sich bringen. So berichtet das Branchenmagazin Taxi Times von einem Fall, indem der Versicherer seinem Kunden die KFZ-Haftpflicht fristlos gekündigt hat, da dieser über den App-Anbieter Wundercar Fahrgäste transportierte, in der Haftlichtversicherung jedoch eine „überwiegend private Nutzung“ angegeben hatte.

Der Versicherer sah die Nutzung jedoch als gewerblich an und reagierte mit einer fristlosen Kündigung. Die geänderte Nutzungsart sei mit einer Gefahrenerhöhung verbunden, die Police wurde für ungültig erklärt.

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Der Trend zum Privat-Taxi kommt auch langsam nach Deutschland. Interessierte Nutzer sollten sich im Vorfeld darüber informieren, inwieweit die KFZ-Versicherung diese Nutzungsart im Hinblick auf die eigene Police erlaubt.

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