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Facebook schickt Oculus-Rift-Besitzer auf Bug-Jagd

22.08.2014 | 05:02 Uhr |

Facebook hat die VR-Brille Oculus in sein Bug Bounty Programm aufgenommen. Für gefundene Fehler gibt es Geldprämien.

Die Anschaffung eines Development Kits der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift ist nicht ganz billig. Diese Kosten können sich Entwickler nun mit dem nötigen Gespür zurückholen. Facebook hatte den Hersteller Oculus VR im März für fast zwei Milliarden US-Dollar übernommen , womit die VR-Brille nun zum Produktportfolio des sozialen Netzwerks gehört.

Mit diesem Schritt wird Oculus Rift nun auch ein Teil von Facebooks Bug Bounty Programms. Im Rahmen der Aktion können Entwickler oder Sicherheitsexperten gefundene Bugs an Facebook melden und erhalten dafür eine Belohnung in Form von Geldbeträgen. Die Minimum-Belohnung liegt bei 500 US-Dollar, nach oben sind dem sozialen Netzwerk keine Grenzen gesteckt. Allein im vergangenen Jahr hat Facebook insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar an Belohnungen ausgezahlt.

Da Oculus die erste Hardware aus dem Hause Facebook ist, legt das Unternehmen großen Wert darauf, ein fehlerfreies Produkt abzuliefern. Hier bittet Facebook um die Mithilfe der SDK-Besitzer. Sollten sie auf Bugs in der Entwicklersoftware oder der Hardware stoßen, können sie diese über das Bug Bounty Programm melden .

Facebook auf Einkaufstour. Nach dem spektakulären Whatsapp-Deal übernimmt das soziale Netzwerk das nächste Unternehmen. Für über 2 Milliarden US-Dollar kauft Facebook Oculus VR, den Hersteller der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift. Welche Ziele verfolgt Facebook damit und was bedeutet die Übernahme für die weitere Entwicklung der Oculus Rift? Darüber diskutieren Dennis Steimels und Panagiotis Kolokythas in unserem neuen Talk-Format Tech-up.

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