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Facebook: Oculus Go wird eingestellt

24.06.2020 | 16:46 Uhr | Denise Bergert

Facebook stellt die Produktion des VR-Headsets Oculus Go ein. Ab Dezember gibt es keine neuen Apps und Updates mehr.

Wie Facebook in dieser Woche bekannt gibt , wird das Unternehmen in diesem Jahr die Produktion seines VR-Headsets Oculus Go einstellen. Nach dem 4. Dezember 2020 akzeptiert Facebook keine neuen Oculus-Go-Apps und Updates mehr von Entwicklern im zugehörigen Store. Ab 18. Dezember 2020 werden dann keine neuen Apps und Updates für das Headset mehr veröffentlicht. Support für die System-Software in Form von Bugfixes und Sicherheitspatches soll es laut Facebook noch bis 2022 für die Oculus Go geben. Das Headset wird auch nach dem Support-Ende noch wie gewohnt funktionieren, Nutzer müssen lediglich auf neue Software verzichten.

Facebook veröffentlichte die Oculus Go im Mai 2018 als All-in-One-Lösung. Mit einem Preis von nur rund 220 Euro sollte das VR-Headset seinerzeit neue Zielgruppen erschließen und auch Nutzern mit kleinem Budget den Einstieg in die Virtuelle Realität ermöglichen.

Facebook will sich in Zukunft stärker auf sein Headset Oculus Quest konzentrieren. Dafür plant das Unternehmen in diesem Jahr einige Software-Verbesserungen. So soll es bald möglich sein, Apps die nicht über den Oculus-Store erhältlich sind, einfacher und schneller auf das VR-Headset zu kopieren. Wie genau das funktionieren soll, dazu will Facebook in Kürze weitere Details bekannt geben.

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