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Explodierter Fahrzeug-Akku: Vermutlicher Grund, Frau außer Lebensgefahr

05.10.2021 | 13:25 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der Akku eines Mini-E-Motorrads ist explodiert. Ein Gutachter fand nun den vermutlichen Grund für die Explosion.

Update 5.10.: Technischer Defekt führte zu Akku-Explosion

Der SWR berichtet, dass die Explosion eines Akkus ( siehe unten ) auf einen technischen Defekt zurückzuführen sei. Das sei das Ergebnis des vorläufigen Gutachtens, das nun bei der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern liege. Dieser Defekt trat während des Ladevorgangs auf.

Zudem konkretisierte die Polizei das Fahrzeug, das durch den Akku mit Strom versorgt wurde. Es habe sich dabei entgegen ersten Berichten weder um einen E-Scooter noch um ein E-Bike gehandelt, sondern um eine „Art Mini-E-Motorrad“. Weder nennt die Polizei das konkrete Modell noch den Hersteller.

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Der Sachschaden, der durch die Explosion entstand, soll mehrere Tausend Euro betragen. Die schwer verletzte Frau, die anfangs in Lebensgefahr schwebte, soll mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr sein. Ihr ebenfalls verletzter Mann und Sohn konnten das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Update Ende


In der Stadt Eisenberg (Donnersbergkreis) in Rheinland-Pfalz ist Donnerstagnacht gegen 20.40 Uhr der Akku eines E-Scooters explodiert, wie die Polizei meldet . Dabei wurden drei Menschen verletzt, darunter eine Frau, die jetzt in Lebensgefahr schwebt. Das berichtet die Zeitung "Die Rheinpfalz".

Der Akku befand ich in der Erdgeschoss-Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Die Fenster der Erdgeschoss-Wohnung wurden herausgeschleudert, so groß war der Druck durch die Explosion. Der Grund für die Explosion des Akkus ist derzeit noch unbekannt. Laut SWR soll am kommenden Montag ein Gutachter die schwer beschädigte Wohnung untersuchen. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar.

Neben der schwer verletzten Frau zogen sich einige Hausbewohner Rauchgasvergiftungen zu. Die Bewohner durften nach der Explosion auch nicht wieder in ihre Wohnungen zurück, weil die Feuerwehr gefährliche Gase am Explosionsort gemessen hat. Neben der Feuerwehr, die rasch am Ort des Geschehens eintraf, weil sie in der Nähe eine Übung abhielt, wurde auch der Gefahrstoffzug des Landkreises informiert.

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