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Experten: Datenschutz wird zu wenig ernst genommen

25.05.2016 | 14:00 Uhr |

Arglose Nutzer, die ohne nachzudenken jede Mail öffnen, eine löchrige Netzwerkarchitektur in Unternehmen oder zu lässiger Umgang mit persönlichen Daten über Apps und Wearables: Datenschutz scheint für viele noch immer kein ernstzunehmendes Thema zu sein.

Eine zu wenig gesicherte Netzwerkarchitektur im Unternehmen oder unbekümmerte oder naive Nutzer, die jede Mail anklicken, die sie erhalten - das bietet kriminellen Datenjägern gute Angriffsmöglichkeiten. Aber auch die "guten" Datensammler, die beispielsweise persönliche Daten über Fitnesstracker abgreifen, sind nicht zu unterschätzen - oder wissen Sie, welche Daten genau erfasst und wohin sie verteilt werden? Trotzdem nehmen viele Nutzer den Schutz ihrer Daten noch nicht ernst genug.

Warum Sie mit Ihren Daten nicht so sorglos umgehen sollten, sagen Ihnen unsere Experten.

Malware - so schützen Sie sich vor Exploit Kits

Schon wieder ein Java-Update? Das kann warten, denkt sich der Nutzer und klickt die Nachricht weg. Er will nur schnell online nach einem neuen Smartphone suchen. Oh, eine interessante Anzeige. Der Klick führt ihn auf eine Seite, die wie ein Handy-Blog aussieht. Schon ist es passiert – ein Exploit Kit hat seinen Weg auf die Festplatte gefunden und entlädt die gefährliche Fracht: einen Virus, der Bank- und Kreditkartendaten findet und sie seinem kriminellen Meister in die Hände spielt. Was Exploit Kits sind und wie man sich vor ihnen schützen kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

Ransomware abwehren - denn: Wer zahlt, wird weiter attackiert

Ein Klick auf einen ungefährlich wirkenden, aber infizierten Link oder das Öffnen eines mit Schadsoftware verseuchten Anhangs einer Email reicht, um Angreifern die Verschlüsselung aller Daten am PC und darüber hinaus im gesamten Netzwerk sowie auf eingebundenen Cloud-Diensten zu ermöglichen. Doch wer zahlt, kauft sich nicht dauerhaft frei. Zahlungswillige Opfer werden von Angreifern auch ein zweites und drittes Mal heimgesucht. Mit den richtigen Präventionsmaßnahmen muss es nicht so weit kommen.

Datenschutz bei Apps und Wearables

Apps und besonders Fitness-Tracker übertragen sensible Daten oftmals unverschlüsselt - damit sind die Informationen vor unbefugtem Zugriff nicht sicher. Viele Nutzer wissen das nicht oder es ist ihnen egal. Dabei reichen ein paar einfache Schritte, um die persönlichen Informationen zu schützen.

Daten sind eine Geldquelle (nicht nur) für Kriminelle

Daten sind das Öl unserer Zeit – es wird extrahiert, raffiniert, weiterverarbeitet – und natürlich auch verkauft. Sie können durch Wearables wie Fitnesstracker und Smartwatches abgegriffen oder durch Schadsoftware ausgelesen, blockiert oder zerstört werden. Datenschutz ist daher wichtiger denn je und sollte bei den Nutzern mehr ins Bewusstsein rücken.

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