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Ex-Valve-Mitarbeiter: Steam hat PC-Gaming zerstört

10.04.2019 | 15:08 Uhr | Denise Bergert

Ex-Valve-Mitarbeiter Richard Geldreich greift auf Twitter seinen ehemaligen Arbeitgeber an und verteidigt Epic.

Spieleentwickler Epic Games gräbt mit seinem Epic Games Store dem Platzhirsch Steam das Wasser ab. In den vergangenen Wochen konnte das Unternehmen bereits mit mehreren Entwicklern Exklusiv-Deals aushandeln . Einige Spiele erscheinen dadurch exklusiv im neuen Epic-Download-Store. Das sorgt bei vielen Gamern für Frust und löste in den vergangenen Tagen eine Debatte um Steam und dem Epic Games Store aus.

Richard Geldreich, ein ehemaliger Valve-Mitarbeiter, ergreift in dieser Woche für den Epic Games Store Partei und kritisiert seinen Ex-Arbeitgeber. Laut Geldreich habe Steam PC-Gaming kaputt gemacht. Valve habe mit seinem Download-Store eine 30-prozentige Gebühr auf die gesamte Spiele-Branche erhoben und Steam damit zur Gelddruckmaschine gemacht. Mit dem Epic Games Store bekomme Valve nun einen ebenbürtigen Konkurrenten, was laut Geldreich wieder für Gleichgewicht sorgen könne. Laut Geldreich könnte der Epic Games Store Steam sogar in Zukunft überholen. Die neue Plattform werde auch weiterhin Exklusiv-Deals aushandeln, so dass über kurz oder lang Steam zum Download-Store für Indie-Games, B-Ware, Schrottspiele und Pornos verkommen werde. Die Triple-A-Spiele werde in Zukunft der Epic Games Store für sich pachten, so Geldreich.

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