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Es hätte schlimmer kommen können

01.08.2002 | 15:10 Uhr | Markus Pilzweger

Obwohl sechs Euro nicht gerade wenig sind, hätte es für die Verbraucher und Hersteller noch teurer werden können. So forderte die ZPÜ nach Angaben der Bitkom 11,75 Euro pro verkauften Brenner, des weiteren hätten die Hersteller rückwirkend für alle Geräte, die seit 1998 verkauft wurden, Abgaben entrichten sollen.

Zu den Forderungen der ZPÜ kamen noch Ansprüche seitens der Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild-Kunst, was Jörg Menno Harms, Vizepräsident des Bitkom, wie folgt kommentiert: "Diese Forderungen gingen auch bei großzügiger Auslegung weit über den Rahmen des geltenden Rechts hinaus und hätten für viele Hersteller und Importeure das Aus bedeutet", so Harms.

"Die nun festgelegten sechs Euro für jeden verkauften CD-Brenner decken alle Forderungen der drei Verwertungsgesellschaften ab und befreien die Unternehmen von der Last der ursprünglich weiter in die Vergangenheit reichenden Forderungen", so die Bitkom in einer Pressemitteilung.

Die vertraglich festgelegte Abgabe sei allerdings kein Freibrief für Raubkopierer betont Harms. "Die Abgaben sind kein Freifahrtschein für Musik- und Software-Piraten", so der Bitkom-Vize. Diese diene lediglich der Kompensation gesetzlich erlaubter legaler Kopien.

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