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Erste Bug-Meldung in Ubuntu nach neun Jahren geschlossen

01.06.2013 | 05:43 Uhr |

Der Begründer des Ubuntu-Projekts hat nach neun Jahren endlich die erste Fehler-Meldung der Linux-Distribution geschlossen.

Der 1973 in Südafrika geborene Unternehmer Mark Shuttleworth ist ein wahrer Tausendsassa. Der Begründer des Ubuntu-Projekts war gleichzeitig auch der erste Afrikaner im Weltraum. Bekannt wurde Shuttleworth jedoch vor allem mit seiner Linux-Distribution Ubuntu, die seit 2004 erhältlich ist. Wie bei anderen Versionen der auf Linux basierenden Betriebssysteme können Nutzer auch in Ubuntu online auf Fehler hinweisen. Die erste Bug-Meldung ist entsprechend schon neun Jahre alt und wurde nun endlich durch Shuttleworth geschlossen.

Inhalt der Meldung war der Umstand, dass Microsoft zum Zeitpunkt der Erstellung im Jahre 2004 den höchsten Marktanteil im Bereich der Betriebssysteme auf neuen Desktop-Rechnern besetzte. Diese Dominanz sollte durch Ubuntu und ähnliche Projekte gebrochen werden.

Ubuntu, openSUSE, Fedora & Co.: Empfehlenswerte Linux-Distributionen für Desktops

Dieses Vorhaben wurde nach Angaben des Ubuntu-Gründers nun tatsächlich erreicht. Möglich wurde dies jedoch primär durch die starke Verbreitung von Android und iOS im Bereich der mobilen Geräte. Da Googles Smartphone-Betriebssystem auf Linux basiert, kann bei großzügiger Tatsachenauslegung eine erstarkte Dominanz von Linux festgestellt werden.

Der Hersteller Canonical plant, seine beliebte Linux-Distribution Ubuntu auch für mobile Geräte herauszubringen. Sie soll nicht nur auf neuen Geräten erscheinen - erfahrene Anwender und Entwickler werden sich das System auch auf bereits verfügbaren Android-Geräten installieren können. Wir haben uns auf dem MWC am Stand von Canonical umgesehen und uns Ubuntu für Mobilgeräte vorführen lassen. Das Interview dazu haben wir auf Englisch geführt.

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