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Erste Reaktion der Regulierungsbehörde

15.01.2002 | 13:32 Uhr | Panagiotis Kolokythas

In einer ersten Stellungnahme reagierte der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, positiv auf die Erhöhung der T-DSL-Preise. Damit seien "die nötigen Schritte in die richtige Richtung (...) nun erfolgt", so Kurth.

Die von der Telekom beschlossenen Tarifmaßnahmen würden nun im Rahmen des anhängigen Verfahrens geprüft und bewertet, so Kurth weiter.

"Obwohl Preiserhöhungen aus Verbrauchersicht zunächst kritisch betrachtet werden, sind die langfristigen Folgen in diesem Fall positiv zu werten, weil die Angebotsvielfalt sich erhöht. Die Preiserhöhungen tragen insbesondere zu verbesserten Investitionsszenarien für den Wettbewerb bei", betonte Matthias Kurth.

Offen sei jedoch nach wie vor der verbesserte Zugang der Wettbewerber zu den für DSL erforderlichen Vor- und Großhandelsprodukten der Telekom.

"Wir werden jedoch in Kürze auch eine Überprüfung der Line-Sharing-Preise vornehmen und damit die Voraussetzungen für ein Standardangebot für Line-Sharing schaffen", sagte Kurth. Probleme gebe es auch noch bei den Resale-Angeboten und der Bereitstellung von Mietleitungen der Telekom. "Ich hoffe allerdings, dass wir auch die verbliebenen Probleme im Frühjahr lösen können und damit den breitbandigen Internetzugangswettbewerb in Deutschland deutlich stärken können", so Kurth.

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