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Ersatz für Konzertbesuch?

12.11.2002 | 09:31 Uhr | Markus Pilzweger

Neben dem fehlenden Live-Erlebnis, das bei vielen Fans für Gänsehaut und unvergessliche Momente sorgt, ist jedoch auch die Technik nicht immer bis ins letzte Detail ausgereift. Zu wackelig und verschwommen waren die Bilder vom rockenden "Herbie", zu verzerrt der Sound, als dass man von einem musikalischen Hochgenuss sprechen konnte. "Technische Aussetzer sind bei Internet-Übertragungen mit Bild und Ton nicht vollständig auszuschließen", gab Engel zu.

Dennoch ist er zuversichtlich, dass durch weitere Verbesserungen wie schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten Konzerte per Internet in Zukunft noch attraktiver werden. Mit einer Bild- und Tonqualität wie im Fernsehen sei kurzfristig allerdings kaum zu rechnen. "Zurzeit sind Übertragungen im Netz noch eine gewisse technische Extravaganz, mit denen Benutzern eine zeitgemäße Neuerung präsentiert werden soll", sagte Engel.

Vorreiter in Sachen Internet ist Grönemeyer allerdings nicht. Neben anderen nutzten die Altrocker von Kiss, Pop-Diva Madonna und die irische Band U2 in den vergangenen Jahren schon das Medium Internet für ihre Zwecke. Zuletzt übertrugen im September die amerikanischen Erfolgsrocker von Bon Jovi dank modernster Technik ihr Londoner Konzert in mehr als 63 Länder.

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