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Entwickler warnt vor Key-Resellern

02.07.2019 | 13:55 Uhr | Michael Söldner

Dem Indie-Publisher No More Robots wären illegale Spiele-Downloads lieber als verkaufte Keys über G2A.

Immer mehr Spiele werden über Key-Reseller wie G2A deutlich günstiger angeboten. Ein online erstandener Key berechtigt zum Download des Spiels. Der Titel landet auf der Festplatte des Nutzers, dieser hat Geld gespart und vermeintlich den Entwickler unterstützt. Dennoch stößt diese legale Methode viele Entwickler vor den Kopf. Mike Rose, Leiter des Indie-Publishers No More Robots, brachte den Unmut in einem Tweet auf den Punkt: „Wenn ihr unsere Spiele bei G2A kaufen wollt, dann könnt ihr sie auch gleich illegal herunterladen“.

Entwickler würden Rose zufolge kein Geld aus derartigen Verkäufen von Keys über Key-Reseller erhalten. Aus diesem Grund sollten auch die Reseller kein Geld von den Kunden erhalten. Die Angebote der Key-Reseller würden häufig aus dubiosen Quellen stammen. Oft wurden die angebotenen Keys mit gestohlenen Kreditkarten erstanden. Dies zieht als Reaktion häufig eine Rückerstattung des Kaufpreises durch den Entwickler nach sich – inklusive Transaktionsgebühr. Dadurch würden die Macher der Spiele sogar noch draufzahlen müssen. Als Reaktion auf die Vorwürfe soll G2A mehrere Streamer dafür gewonnen haben, die Plattform zu verteidigen. Auch darüber beschwert sich Rose in einem Folge-Tweet .

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