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Ende der Zeitumstellung frühestens im Jahr 2021

05.03.2019 | 09:41 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die Zeitumstellung in der EU wird frühestens im Jahr 2021 beendet. Das hat der zuständige EU-Ausschuss entschieden.

Ein schnelles Ende der Zeitumstellung innerhalb der EU ist vom Tisch. Der für diese Angelegenheit zuständige EU-Verkehrsausschuss hat am Montagabend entschieden zu empfehlen, dass die Sommer- und Winterzeit erst im Jahr 2021 abgeschafft wird. Die endgültige Entscheidung darüber erfolgt dann in einer Abstimmung des EU-Parlaments Ende März.

Die Pläne sehen außerdem vor, dass nach der Abstimmung im EU-Parlament dann in den nächsten Monaten die einzelnen Mitgliedsländer selbst eine Entscheidung darüber treffen sollen, welche Zeit nach dem Ende der Zeitumstellung bei ihnen gelten soll. Zur Wahl stehen dann Sommerzeit oder Winterzeit. Die Länder, die sich für die Sommerzeit entscheiden, sollen dann im Frühjahr 2021 zum letzten Mal ihre Uhren umstellen. Alle anderen Länder stellen dann im Herbst 2021 zum letzten Mal ihre Uhrzeit um.

Gehofft wird darauf, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten während der Entscheidungsphase möglichst auf eine neue Zeit einigen. Es bestünde natürlich auch die Gefahr, dass sich insbesondere Nachbarstaaten auf unterschiedliche Zeitzonen festlegen, wodurch in Europa auf vergleichbar kleinem Gebiet ein Chaos an unterschiedlichen Uhrzeiten herrschen könnte. Ein solcher Fall soll aber durch miteinander abgestimmte Beratungen der EU-Länder möglichst vermieden werden.

Ursprünglich wollte die EU-Kommission die Zeitumstellung sogar in diesem Jahr beenden, es fand sich dann aber schließlich keine Mehrheit für diese Pläne.

Die nächste Zeitumstellung findet übrigens in der Nacht zum 31. März statt: Bei der (vermutlich vorletzten) Umstellung auf die Sommerzeit wird die Uhr dann in der Nacht zum Sonntag um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.

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