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Elon Musk fordert Auflösung von Amazon

05.06.2020 | 11:29 Uhr | René Resch

Elon Musk forderte auf Twitter die Zerschlagung von Amazon. Der Grund ist dabei die vermeintliche Zensur eines Buches.

Auf Twitter forderte Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk offen die Zerschlagung des Versandriesen Amazon. In seinem Post auf Twitter schrieb er dazu: "Es wird Zeit Amazon aufzulösen, Monopole sind falsch!". Die Forderung war eine Antwort auf einen Post des Autoren und ehemaligen New-York-Times-Reporter Alex Berenson, dieser zeigte einen Screenshot, in dem Amazon die Veröffentlichung seines Buches verweigerte, da dies nicht die Richtlinien erfülle.

Der Titel des Buchs: "Nicht berichtete Wahrheit über Covid-19 und der Lockdowns" (Unreported Truth about Covid-19 and Lockdowns) in dem sich Berenson kritisch zu den Lockdowns sowie zu Maßnahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie äußert.

Absichtliche Zensur oder Irrtum?

Berenson selbst witterte hier Zensur: "SIE HABEN ES ZENSIERT! Das Buch basiert vollständig auf veröffentlichten Regierungsdaten und wissenschaftlichen Arbeiten. Es behauptet nicht, dass das Coronavirus nicht echt ist oder keine Menschen tötet (tatsächlich ist die schlimme Todesrate erschreckend). Amazon will es jedoch nicht vertreiben."

Daraufhin twitterte Musk direkt an Amazon-Chef Jeff Bezos: "Das ist verrückt". Und forderte im Anschluss die Auflösung von Amazon. Weiterhin sprach er sich gegen Monopole aus.

Laut einem CNBC-Bericht gab Amazon an, dass das Buch irrtümlich entfernt wurde. Das Buch wird nun wieder angeboten und der Autor wurde kontaktiert. Und tatsächlich, der Autor postete nur kurze Zeit später, dass sein Buch nun "live" gegangen sei und bedankte sich bei "Elon Musk und allen die geholfen haben".

Elon Musk sieht Ausgangsbeschränkungen als "faschistisch"

Elon Musk sieht die Ausgangsbeschränkungen bezüglich des Corona-Viruses recht kritisch. Er widersetzte sich auch gegen Auflagen und hatte die Tesla-Produktion wieder hochgefahren, obwohl es der Bezirk untersagte. Dafür war er sogar bereit ins Gefängnis zu gehen. Jüngst forderte der Unternehmer zudem, den Menschen endlich ihre Freiheit zurückzugeben. Und bezeichnete die Ausgangssperren als "undemokratisch" und "faschistisch"

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