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Elon Musk: Tesla-Fabrik bei Berlin sei ein "Geldverbrennungsofen"

23.06.2022 | 15:25 Uhr | René Resch

Die neuen Gigafactorys in Austin und Grünheide verbrennen gerade "Milliarden an Dollar" aufgrund von Lieferengpässen. Auch ist ein großer Stellenabbau bei Tesla geplant.

Laut dem Tesla-CEO Elon Musk seien die neuen Tesla-Fabriken an den Standorten in Grünheide bei Berlin und Austin im US-Bundesstaat Texas "gigantische Geldverbrennungsöfen" und verlieren derzeit "Milliarden an US-Dollar". Zudem stehen Entlassungen bei Tesla an.

Demnächst sollen in der Gigafactory in Brandenburg bis zu 500.000 Autos im Jahr entstehen. Dabei kümmern sich rund 12.000 Mitarbeiter um den Bau der Elektrofahrzeuge. Aktuell komme es aber, wie bei so vielen Firmen, zu Lieferengpässen.

"Dieses Geräusch von brennendem Geld"

Musk: "Es ist wirklich wie ein gigantisches Dröhnen, dieses Geräusch von brennendem Geld." In dem Gespräch mit dem Fanclub Tesla Owners of Silicon Valley nannte er die beiden vergangenen Jahre mit Blick auf die Lieferkettenprobleme der Autoindustrie einen "absoluten Albtraum". Der Tesla-Chef warnte: "Wir haben es noch nicht hinter uns".

Wichtig sei nun, den Betrieb am Laufen zu halten, damit die Beschäftigten weiterhin bezahlt werden können und der Konzern nicht in eine Insolvenz gerät. Neben den Problemen in den neuen Tesla-Fabriken in Grünheide und Austin, habe auch das Werk in Shanghai in China Kopfschmerzen bereitet: "Die Covid-Shutdowns in China waren gelinde gesagt sehr, sehr schwierig", sagte Musk.

Das Interview mit Elon Musk wurde bereits am 31. Mai 2022 geführt, der Teil mit den jüngsten Aussagen aber jetzt erst im Internet veröffentlicht.

Tesla plant Stellenabbau

Der Tesla-CEO hatte wiederholt vor einem wirtschaftlichen Abschwung gewarnt und Jobkürzungen bei Tesla angekündigt. Tesla werde in den nächsten Monaten 3 bis 3,5 Prozent seiner Stellen streichen, stellte Musk am Dienstag nach widersprüchlichen Berichten klar. So solle bei den Angestellten etwa jeder zehnte Job wegfallen, die Zahl der Fabrikarbeiter werde dagegen auf lange Sicht steigen.

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