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Elektro-Dreirad fährt durch Berlin & Polizei fährt mit Wasserstoff

03.02.2020 | 09:44 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Erstmals rollt Toyotas Elektro-Dreirad i-Road auf deutschen Straßen. Und die Berliner Polizei fährt jetzt mit Wasserstoff.

Toyotas Elektro-Dreirad i-Road rollt jetzt durch Berlin. Das „Personal Mobility Vehicle“ (PMV) soll die Vorzüge eines Kleinstwagens mit der Wendigkeit eines Zweirads vereinen. Der jetzt gestartete Einsatz in Berlin ist die Deutschlandpremiere für den i-Road. Bisher rollte das Elektro-Fahrzeug nur auf Straßen im japanischen Toyota City und Tokio sowie im französischen Grenoble.

Der Toyota i-Road ist 2,35 Meter lang und 87 Zentimeter breit und bietet Platz für zwei Personen, die hintereinander sitzen. Zwei 1,9 kW (2,6 PS) starke Radnaben-Elektromotoren in den Vorderrädern übernehmen den Vortrieb. Die hierfür notwendige Energie liefert eine Lithium-Ionen-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern ermöglichen soll und binnen drei Stunden an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufgeladen werden kann, wie Toyota erklärt. Der i-Road ist also ein typisches Fahrzeug für den innerstädtischen Verkehr.

In Berlin werden nun zwei Exemplare des i-Road im innerstädtischen Verkehr erprobt. Neben einem Immobilienunternehmen nutzt auch ein Pflegedienst den i-Road für Erprobungsfahrten. Die Pflegekräfte betreuen vorwiegend Senioren, kranke und behinderte Menschen in Berlin. Mit dem Elektrodreirad sollen die Pflegekräfte Zeit bei der Parkplatzsuche in der GRoßstadt sparen. Denn dank der Abmessungen und Wendigkeit des i-Road lässt sich leichter eine Lücke finden als mit einem Kleinstwagen wie den Toyota Aygo, den Pflegedienst sonst üblicherweise verwenden. Die von beiden Unternehmen gesammelten Erfahrungen sollen bei der Weiterentwicklung des Konzeptfahrzeugs helfen.

Ebenfalls in Berlin erprobt die Berliner Polizei seit Januar 2020 außerdem zwei Brennstoffzellenfahrzeuge vom Typ Toyota Mirai im Einsatz. Die viertürige Wasserstoff-Limousine soll insbesondere für regelmäßige Kontrollfahrten genutzt werden, auch für Transport und Beförderung steht das alternativ angetriebene Modell den Beamten zur Verfügung.

Ein zum Streifenwagen umgebauter Mirai.
Vergrößern Ein zum Streifenwagen umgebauter Mirai.
© Toyota

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