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Einmal indiziert...

10.03.2003 | 16:00 Uhr |

Unverändert bleibt die Situation bei Spielen, die auf dem Index gelandet sind. Indiziert die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften , die sich ab 1. April 2003 übrigens Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) nennt, ein Spiel, darf es nur noch unter der Ladentheke verkauft werden und auch nicht mehr beworben werden. Aktuell stehen beispielsweise die beiden Titel "Command & Conquer: Generals" und "Unreal Tournament 2003" auf dem Index. Beide Computerspiele waren bisher mit der Alterfreigabe "ab 16 Jahren" frei im Handel erhältlich.

Da die BPjM - anders als früher - ab dem 1. April 2003 selbständig Computerspiele auf ihren gewalttätigen Charakter prüfen darf, gehen Experten davon aus, dass künftig weitaus mehr Spiele nur noch unter der Ladentheke gehandelt werden.

Bisher wurde das Amt nur tätig, wenn eine der rund 800 berechtigten Stellen in Deutschland einen Antrag bei der BPjM stellte. Das führte dazu, dass einige Spiele ein gutes Jahr lang frei im Handel verfügbar waren, bis beispielsweise ein Jugendamt einer Stadt einen Antrag stellte und die Prüfungskommission daraufhin tätig wurde.

C & C Generals: Die offizielle Begründung für die Indizierung (PC-WELT Online, 26.02.2003)

C&C Generals: BPjS indiziert Echtzeitstrategiespiel (PC-WELT Online, 25.02.2003)

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