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Einigung mit der FTC

25.06.2010 | 14:51 Uhr | Frank Ziemann

In einem zweiten Fall aus dem April 2009 brach ein Hacker in das Mail-Konto eines Twitter-Admins ein, in dem zwei Passwörter im Klartext gespeichert waren, die dem Admin-Passwort für Twitter recht ähnlich waren. Dieses konnte der Hacker dadurch leicht erraten und so auf private Tweets und Nutzerdaten zugreifen.

In einer Einigung mit der FTC hat Twitter nun eingewilligt seine Datenschutzvorkehrungen zu verbessern. Diese sollen zehn Jahre lang durch ein unabhängiges Sicherheitsunternehmen jährlich überprüft werden. Ferner verpflichtet sich Twitter für 20 Jahre keine falschen Angaben über die Qualität seiner Schutzmaßnahmen zu machen. Eine Strafe muss Twitter nicht bezahlen.

Das Einschreiten der Handelsaufsicht FTC ist in etwa vergleichbar mit dem Vorgehen gegen einen Autohersteller, der mit falschen Angaben über den Bremsweg oder den Benzinverbrauch wirbt. In beiden Fällen sind zugesicherte Produkteigenschaften so nicht vorhanden, Verbraucher werden getäuscht - Auftritt FTC.

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