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Einheitlicher Übertragungsstandard fehlt noch

Die Zielgruppen sind vielfältig. Da PTT in der Regel günstiger ist als mehrere SMS hin- und herzusenden oder miteinander regulär zu telefonieren, könnte PTT gerade für junge Handynutzer interessant sein. Auch im Job seien viele Menschen auf schnelle Kommunikation angewiesen.

Die meisten Mobilfunkanbieter in Deutschland zögern aber noch. Vodafone hält Push-to Talk zwar für eine "interessante Technologie", bislang sei aber noch keine Entscheidung gefallen. Bei E-Plus ist der Dienst derzeit nicht geplant und O2 will ihn voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte anbieten.

Die Mobilfunkanbieter stört vor allem, dass sich die großen Handyhersteller bislang nicht auf einen einheitlichen Übertragungsstandard geeinigt haben. Die Branche rechnet noch im März mit einer Einigung. Erst dann wird es möglich sein, Push-to-Talk auch zwischen Handys unterschiedlicher Marken zu nutzen. Außerdem sind in Deutschland nur wenige PTT-taugliche Geräte verfügbar.

Dabei stellte das Marktforschungsunternehmen IDC fest, dass der Austausch zwischen den einzelnen Mobilfunknetzen ein entscheidender Erfolgsfaktor für PTT ist: "Endverbraucher wollen die Möglichkeit haben, entsprechende Endgeräte in jedem Netz zu nutzen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das eine mit dem anderen funktioniert."

Neue Handys mit Push-to-talk und Radio (PC-WELT Online, 01.03.2005)

T-Mobile führt "Push-to-Talk" ein (PC-WELT Online, 22.11.2004)

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