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Einfache TK-Jobs fallen weg

08.06.2007 | 10:48 Uhr |

Eine Gefahr bestehe laut Berlecon vor allem für den Arbeitsplatz von TK-Technikern, die einfache Dienstleistungen verrichten. Berlecon geht davon aus, dass in den Unternehmen mittelfristig zahlreiche technisch orientierte Arbeitsplätze der TK-Abteilungen wegfallen, wenn nicht sogar die ganze Abteilung.

Für Albert Fetsch von Telefónica ist der Arbeitskräftebedarf abhängig von der Art der VoIP-Lösung, die ein Unternehmen wählt, also Managed-Lösung mit komplettem Outsourcing, interne Lösung, kompletter Umstieg auf VoIP oder eine Hybridlösung, bei der Elemente aus der alten TK-Welt mit VoIP parallel bestehen. "Im Falle einer Auslagerung betreibt der Provider die TK-Anlage, so dass in der TK-Abteilung im Unternehmen Arbeitsplätze wegfallen", so Fetsch.

"Ein Arbeitnehmer aus dem klassischen TK-Geschäft wird gefordert sein, sich weiterzubilden, um in die Sprach-Daten-Integration hineinwachsen zu können", heißt es bei Cisco. Zusätzliches Wissen in der VoIP-Technologie hilft demnach, den eigenen Arbeitsplatz zu sichern. Themen sind unter anderem Vor- und Nachteile bestimmter Codecs zur Umwandlung der Sprache in digitale Daten oder Strategien zur Bekämpfung von Spit (Spam over IP Technology).

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