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Ehepaar bestellt Kleider und bekommt Ecstasy

24.09.2019 | 11:32 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Ein Ehepaar aus Linz bestellte zwei Kleider in einem Online-Shop. Die wurden auch prompt geliefert, doch in einem Paket lag noch etwas ganz anderes. Kleiner Tipp: Die Lieferung kam aus den Niederlanden...

Darf’s a bisserl mehr sein? Dieser alte Metzger-Spruch aus Bayern passt auch zu dem, was ein Ehepaar in seiner Online-Lieferung gefunden hat: Neben der bestellten Kleidung lagen noch fast 25.000 Ecstasy-Pillen mit dabei.

Das Ehepaar aus dem österreichischen Linz hatte zwei Kleider im Internet bestellt. Diese Kleider wurden auch prompt geliefert, doch zusätzlich lagen noch Drogen im Wert von einer halben Million Euro mit im Paket. Bei den Drogen handelte es sich um 24.800 Ecstasy-Pillen. Laut der österreichischen Polizei sind diese Pillen auf dem Schwarzmarkt rund 500.000 Euro wert.

Das Ehepaar hatte seine Kleider über einen Online-Shop in den Niederlanden bestellt. Die Kleider kamen in einem Paket, in einem weiteren Paket lagen die Ecstasy-Pillen. Die Ehefrau hielt die bunten Tabletten zunächst für Deko-Steine, der Ehemann aber erkannte, dass es sich dabei um Drogen handelte und brachte das Paket zurück zur Post. Die Post informierte dann die Polizei, genauer gesagt die "Suchtgiftgruppe des Stadtpolizeikommandos Linz".

Dieses zweite Paket aus den Niederlanden war eigentlich für einen Empfänger in Schottland bestimmt, es handelte sich bei dieser Lieferung nach Linz also um einen so genannten „Postfehlversand“. Die National Crime Agency der schottischen Polizei machte den eigentlichen Adressaten ausfindig und nahm ihn fest. Die Niederländische Polizei sucht anscheinend noch nach dem Absender, jedenfalls geht aus der Mitteilung der Linzer Polizei nicht hervor, ob der Versender bereits festgenommen wurde.

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