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EU verhängt 1,49 Milliarden Euro Strafe gegen Google

20.03.2019 | 15:16 Uhr | Michael Söldner

Laut EU-Kommission soll Google eine Strafe in Höhe von 1,49 Milliarden Euro wegen Wettbewerbsverzerrungen zahlen.

Die Wettbewerbshüter der EU haben heute gegen den Google-Konzern eine Strafe in Höhe von 1,49 Milliarden Euro  verhängt. Google soll seine marktbeherrschende Stellung bei Onlinewerbung ausgenutzt haben, konkret habe der Konzern durch Verträge und Klauseln verhindert, dass Konkurrenten Werbeanzeigen auf Webseiten Dritter platzieren können. Der zu Google gehörende Dienst AdSense for Search habe die Konkurrenz außerdem daran gehindert, selbst Werbung in der Suchmaschine zu platzieren.  

Schon 2017 verhängte die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro gegen Google. Schon damals wurde der Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung bei Produktanzeigen in Suchergebnissen von der EU gerügt. Eine Rekordstrafe folgte im Jahr 2018: Hier musste Google wegen Wettbewerbseinschränkungen bei Android 4,31 Milliarden Euro zahlen. Laut EU missbrauche Google seine Marktposition seit mindestens zehn Jahren. Die hohen Strafen wirken sich negativ auf die Geschäftszahlen von Google aus: Im letzten Quartal 2018 erwirtschaftete Google durch Werbeeinnahmen etwa 7,9 Milliarden Euro. Die hohen Strafzahlungen der letzten beiden Jahre sowie die neue Strafe dürften diese Gewinne deutlich schmälern.

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