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EU-Studie: So gefährlich sind illegale Downloads

20.09.2018 | 15:10 Uhr | Michael Söldner

Die Programme zum Download illegaler Filme oder Spieler haben häufig Trojaner und Keylogger im Gepäck.

Wer im Internet Filme und Serien anschauen oder Spiele herunterladen möchte, findet neben legalen Angeboten auch zahlreiche Seiten, auf denen die genannten Inhalte kostenlos und illegal zur Verfügung gestellt werden. Die EU hat im Rahmen einer Studie die Gefahren untersucht, die mit derartigen Downloads in Verbindung stehen. Im Rahmen der Untersuchung des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) wurden über 1.000 einschlägige Seiten überprüft. Dort fanden sich über 4.000 Dateien, die als Malware bezeichnet werden können. In diesen konnten die Forscher 106 Schadsoftware-Komponenten extrahieren. Einige davon starten unbefugt Systemprozesse, anderen manipulieren Werbeeinblendungen oder versuchen, die Kontrolle über den gesamten Rechner zu erlangen.

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Besonders gefährlich seien Programme zum Download von Filmen oder Spielen. Oft schlage der Virenscanner bei der Installation nicht an, obwohl sich Trojaner oder Keylogger in den Tools befänden. Diese sollen sensible Daten wie Kontonummern, Kreditkartendaten oder Passwörter abgreifen, ohne dass der Nutzer davon etwas merkt. Außerdem versenden die Programme sensible Daten an Dritte. Das Resultat sind oft unberechtigte Überweisungen oder der Diebstahl der eigenen Identität.

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