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EA: Spiele-Abos führen zu kreativeren Games

19.06.2019 | 16:30 Uhr | Michael Söldner

Electronic Arts rechnet damit, dass Spiele-Abonnements zu experimentelleren und kreativeren Spielen führen.

Die Anzahl der Spiele-Abos, die für einen monatlichen Betrag immer neue Spiele auf die Festplatten der Kunden spülen, wächst weiter an. Die Betreiber müssen daher aus der Masse herausstechen. Der Premium-Abo-Dienst Origin Access Premier von Electronic Arts beschert Nutzern beispielsweise für 15 Euro im Monat die neuesten Spiele der hauseigenen Studios sowie ausgewählte Spiele von kooperierenden Publishern. Derartige Abos führen nach Ansicht von Electronic Arts zu mehr Innovation und mehr Experimenten. 

Um unter der Masse der Angebote herauszustechen, will EA die aus Umfragen gewonnenen Daten nutzen. Demnach wünschen sich die meisten Gamer topaktuelle Spiele, doch auch ältere Spiele stehen auf der Wunschliste. Dies würde es den Studios ermöglichen, auch die Spiele zu entwickeln, die ohne Abo als zu experimentell galten. Die monatlichen Einnahmen würden genau dieses kreative Risiko minimieren. Die Spieler würden zudem genau überlegen, für welche Dienste sie ihr oft knappes Budget ausgeben. Hier will EA künftig mit ungewöhnlichen Titeln glänzen. Nur langfristig werde sich zeigen, welche Dienste den harten Kampf um die Gunst der Spieler überleben. Ähnlich wie beim Videostreaming würden sich letztlich nur wenige Dienste behaupten.

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