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EA SPORTS FIFA ist tot. Es lebe EA SPORTS FC!

11.05.2022 | 14:49 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Ab Juli 2023 gibt es die beliebte Fußball-Simulation EA SPORTS FIFA nicht mehr. Doch es steht ein Nachfolger bereit.

Electronic Arts (EA) hat mitgeteilt , wie die populäre Fußballspiel-Simulation EA SPORTS FIFA ab Juli 2023 heißen wird: EA SPORTS FC. Das "FC" steht für "Football Club". Damit bestätigt sich das seit März 2022 kursierende Gerücht : Publisher EA benennt sein erfolgreiches FIFA nach fast 30 Jahren um. Laut EA besteht die Community um die Fußballspiel-Simulation aus über 150 Millionen Menschen.

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EA verspricht, dass alle Features von EA SPORTS FIFA erhalten bleiben: "Die gleichen großartigen Erfahrungen, Modi, Ligen, Turniere, Clubs und Athleten werden da sein. Ultimate Team, der Karrieremodus, Pro Clubs und VOLTA Football werden alle dabei sein. Unsere einzigartige Bandbreite an Lizenzen mit mehr als 19.000 Spielern, über 700 Mannschaften, über 100 Stadien und 30 Ligen, in die wir über Jahrzehnte investiert haben, wird es auch weiterhin geben - nur in EA SPORTS FC. Darin eingeschlossen sind exklusive Partnerschaften mit der Bundesliga, Premier League, La Liga, Serie A, MLS - und es werden noch mehr."

In den nächsten Monaten will EA weitere Details mitteilen. Insbesondere dazu, wie es das Spiel zusammen mit seinen Partnern weiter entwickeln will.

Ein neues FIFA-Spiel erscheint noch

Bevor es aber zur Trennung von der FIFA kommt, will EA noch einmal unter dem Namen „EA SPORTS FIFA“ für ein weiteres Jahr "das umfangreichste Spiel aller Zeiten liefern. Wir sorgen dafür, dass das nächste FIFA das beste aller Zeiten wird, mit mehr Funktionen, Spielmodi, WM-Inhalten, Clubs, Ligen, Wettbewerben und Spielern als jeder andere FIFA-Titel zuvor." Dieses neue und letzte FIFA-Spiel erscheint im Herbst 2022.

Darum die Namensänderung

Publisher Electronic Arts bringt jedes Jahr eine neue Version seiner Fußball-Simulation "FIFA" für PC und Konsolen auf den Markt. EA muss dem Welt-Fußballverband FIFA dafür aber eine saftige Marken-Prämie zahlen. Laut Spiegel Online waren es zuletzt rund 150 Millionen US-Dollar pro Jahr. Nur für die Verwendung von vier Buchstaben: FIFA. Diese Ausgaben will das Unternehmen in Zukunft einsparen.

Laut Spiegel Online stellt EA die Zusammenarbeit aber nicht (nur) wegen der Lizenzgebühren ein. Sondern die FIFA habe EA auch bei der Wahl der Kooperationspartner ausgebremst. EA habe hier immer die Partner der FIFA bevorzugen müssen. Damit ist ab Juli 2023 Schluss.

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