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EA-Kündigungswelle: 350 Mitarbeiter werden entlassen

27.03.2019 | 14:42 Uhr | René Resch

Electronic Arts hat rund vier Prozent der Belegschaft die Kündigung ausgesprochen. Die Begründung klingt wie eine Ohrfeige.

Der Gaming-Publisher Electronic Arts (EA) hat zahlreichen seiner Beschäftigten nun die Kündigung ausgesprochen. Die Begründung, mit der sich EA-Firmenchef Andrew Wilson an die Belegschaft wandte, klingt dabei wie eine Ohrfeige: „Heute haben wir als Unternehmen einige wichtige Schritte unternommen, um Herausforderungen anzugehen und uns auf die kommenden Chancen vorzubereiten.  Wenn wir auf die sich im Wandel befindliche Welt blicken, wird klar, dass wir uns mit ihr verändern müssen.  Wir unternehmen bewusst Schritte, um unsere Verpflichtungen besser zu erfüllen, unsere Organisation zu verfeinern und die Bedürfnisse unserer Spieler zu erfüllen.“

Von der Kündigungswelle betroffen sind dabei rund 350 Mitarbeiter, vorrangig aus den Bereichen Marketing und Analyse. Aktuell sind bei Electronic Arts rund 9000 Menschen beschäftigt, somit wurden rund 4 Prozent der Belegschaft gekündigt. Und das, obwohl die erfolgreichen Starts von Anthem und Apex Legends dem Unternehmen relativ gute Geschäftsergebnisse eingebracht haben.

Weiterhin geht aus der Begründung des CEO hervor, dass man die Präsenzen in Japan und Russland zurückfahren möchte und hier andere Vertriebswege finden wolle. „Neben organisatorischen Veränderungen liegt unser Hauptaugenmerk auf der Steigerung der Qualität unserer Spiele und Dienstleistungen. Großartige Spiele werden auch weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns stehen, und wir denken anders darüber nach, wie wir unsere Spieler überraschen und inspirieren können.“ Wir sind gespannt!

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