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E-Roller doof geparkt - Tweet der Polizei erheitert das Web

30.07.2019 | 10:25 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Ein Münchner meldet per Tweet an die Polizei einen äußerst doof geparkten E-Roller. Und so reagiert die Polizei darauf...

Auch in München sind E-Roller aufgrund dem Start der Verleihdienste immer häufiger auf den Straßen fahrend und vor allem am Gehweg parkend zu sehen. Ein äußerst ungünstig geparkter E-Roller direkt quer vor einer Treppe am Münchner Stachus hat einen Twitter-Nutzer so genervt, dass er sich per Tweet hilfesuchend an die Polizei München wendete. Die reagierte allerdings wohl etwas anders als erwartet.

"Es sieht so aus, dass jemand mit seiner #Rolle zum Einkaufen gegangen ist! Wahnsinn! Soll auf der Treppe der Stachus Passagen gute Parkplatz für eine #Elektrorolle sein? Vielleicht kann @PolizeiMuenchen in dieser Fälle aktiver werden!", heißt es in dem Tweet.

Die Antwort der Polizei München: "Es bestünde auch die Möglichkeit, den Roller einfach selbst einen Meter zur Seite zu stellen. Hat in den Zeiten vor Twitter auch gut funktioniert."

Die Antwort des Twitter-Nutzers: "Liebe Polizei, Danke für Ihre witzige Stimme! Es war aber doch klar, dass es nicht Ihrem Pflicht ist, diesen Roller wegzuräumen. Sondern die Roller-Benutzern/Inhabern zu warnen nicht er einfach abstellen wo sie wollen. Das kann in der Zukunft ein großes Problem in der Hauptstadt sein."

Obwohl der Twitter-Nutzer eine genauere Erklärung nachlieferte, dass er mit dem Tweet nicht die Polizei zum Räumen des E-Rollers auffordern wollte, nahmen viele andere Nutzer den Tweet zum Anlass für humorvolle Beiträge. Eine kleine Auswahl:

  • Kontrolliert sprengen oder was könnten die, was Sie nicht können? 

  • Wurde die Luftwaffe bereits in Alarmbereitschaft versetzt?

  • Solche Fälle zeigen mal wieder eindringlich, dass der Bundestag umgehend die verfassungsmäßigen Voraussetzungen für Einsätze der Bundeswehr im Inneren schaffen muss.

  • Das Münchner Ordnungsamt sollte unbedingt eine Online-Twitter-Beschwerde-Abteilung bekommen, wenn es schon keine schwerbewaffneten Mitarbeiter vor Ort hat.

  • DNA-Analyse, Auswertung der Videoüberwachung und sofortige Alarmfahndung mit dem GSG9

Auf letzteren Tweet reagierte die Polizei München mit der Bemerkung: "Die GSG9 ist eine Sondereinheit der Bundespolizei. Sie meinen sicherlich unser SEK. #klugscheißermodusaus"

Einig dürften sich alle sein, dass der betreffende E-Roller-Fahrer nicht gerade zu den rücksichtsvollen Zeitgenossen zählt, wenn er sein Gefährt derart abstellt. Die meisten Twitter-Nutzer sind aber der gleichen Ansicht wie die Polizei, wie diese Auswahl an Reaktionen zeigt:

  • Also wir in Wien nehmen das Teil und schieben es auf die Seite...

  • Diggah, dein Ernst? Schieb das Teil einfach zur Seite.

  • Aber stehenbleiben, Kopf schütteln, Smartphone in die Hand nehmen, Kamera-App aktivieren, Foto aufnehmen... Twitter starten und Text dazu schreiben. Dafür ist wohl Zeit übrig, anstatt in 10 Sekunden den Roller zur Seite zu schieben

  • Stell das blöde DIng selber weg, wenn Du das schon siehst. Die Polizei hat wichtigeres zu tun und muss doch nicht jeden Mist machen.

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