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Virtuelles Lernen in der Medizin

17.01.2008 | 14:36 Uhr |

Das virtuelle Lernen ist nun auch in die Hochschulen eingezogen. An der Charité in Berlin wird Medizin mit elektronischer Unterstützung gelehrt.

Die Lehrmaterialien zu Karzinomen (bösartige Wucherungen), Appendizitis (Blinddarmentzündung) oder Schilddrüsenerkrankungen sind online mit anschaulichen Videos oder Audiodateien zu finden, auf denen zudem Herz- und Lungengeräusche zu hören sind.

Es gibt ferner Bilder, interaktive Übungen, aber auch Mitschnitte aus den Vorlesungen. Im Lernfalldepot sind Patientenfälle untergebracht, die auf einen MP3-Player heruntergeladen werden können. Das E-Learning soll eine Ergänzung zum Medizinstudium sein, aber nicht den Bezug zum Kranken selbst ersetzen. Die Mehrbelastung der Professoren, die häufig die Videos, Podcasts und Bilder selbst aufnehmen, lohnt sich: Von den eingeschriebenen 7 500 Studenten nutzen 6 000 das E-Learning-Angebot.

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