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E-Auto-Pionier Fisker errichtet Europa-Zentrale in München

30.10.2020 | 14:41 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Ein bekannter US-Elektroauto-Hersteller wird seine Europazentrale in München ansiedeln: Fisker.

Fisker wird sein Europa-Hauptquartier in München ansiedeln. Das teilte das US-Unternehmen jetzt mit.

Die Fisker-Niederlassung in München soll den Namen „Matrix“ tragen. München würde optimalen Zugang zu den relevanten europäischen Märkten bieten und sei zudem relativ nahe bei Graz, wo das österreichische Unternehmen Magna angesiedelt ist. Magna ist ein bekannter und erprobter Auftragsfertiger für diverse Automobilhersteller.

Das Fisker Ocean Midsize-SUV soll ab dem vierten Quartal 2022 in Europa verkauft werden. Dieses Elektro-SUV entwickelt Fisker zusammen mit Magna und lässt es auch bei Magna fertigen. Auf Magnas Plattform FM29 soll der Ocean entstehen.

Deutschland ist aufgrund seines großen Automarkts und des großen Stellenwerts von Autos für ausländische E-Auto-Hersteller besonders attraktiv. Nicht ohne Grund errichtet Tesla seine Gigafactory 4 ebenfalls in Deutschland. Allerdings nicht in Bayern, sondern in Brandenburg.

München ist bereits Deutschlands inoffizielle IT-Hauptstadt. Auch außerhalb des Bereichs Informationstechnologie haben viele internationale Konzerne ihre Zentrale in der bayerischen Landeshauptstadt. Microsoft und Amazon haben hier ihre Deutschland-Zentralen (beide übrigens in fast unmittelbarer Nachbarschaft zur Redaktion von Macwelt und PC-WELT). Google baut seinen Standort in München spürbar aus und Apple stockt in München ebenfalls massiv Personal auf. Intel hatte zudem in Neubiberg bei München eine Niederlassung seiner Smartphone-Modem-Sparte, die 2019 Apple übernommen hat. Darüber hinaus befinden sich aber auch noch viele andere Technikkonzerne, etwa Osram oder Siemens, aber auch Citrix, in München. IBM hat 2017 seine Zentrale für Internet für Dinge in Parkstadt Schwabing im Norden von München eröffnet.

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