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Düfte mischen

27.06.2013 | 16:47 Uhr |

Düfte mischen

„Heute ist es noch unmöglich, einen qualitativ hochwertigen Duft wie den eines Parfüms durch eine Mischung aus anderen Zutaten nachzuahmen“, gibt Yvan Regeard zu, der bei der France Télécom für das Projekt „Web parfumé“ verantwortlich war und inzwischen als Geschäftsführer der Firma Exhalia die Technik auf den Massenmarkt bringen will.

„Das Mischen funktioniert höchstens bei sehr einfachen Gerüchen.“ Bei der Exhalia-Technik lädt der Anwender daher einstweilen einfach für jeden Zweck die richtigen Düfte.

Für das Verströmen ist ein „Diffusor“ zuständig, der über die USB-Schnittstelle angesteuert werden kann und rund 350 Euro kostet. Das Gerät enthält wie ein Tintenstrahldrucker bis zu sechs Kartuschen. Statt aufs Papier gelangen die Aromen in winzigen Mengen in einen Luftstrom.

Auf diese Weise konnten Besucher einer Ausstellung im Pariser Centre Pompidou bis Oktober 2005 vier Parfums erschnüffeln. Und auf der japanischen Weltausstellung garnierte die Tsuji-Hotelfachschule kanadische Rezepte mit passenden Duftmarken: Champignonsuppe, Hummer, Schweinebraten mit Sauce von großen Moosbeeren (auch: Cranberries oder Kranbeeren) und Heidelbeerkuchen standen auf dem virtuellen Speiseplan.

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