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Dropbox: Foto-Uploads jetzt auch für Gratis-Nutzer

21.07.2021 | 12:10 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Dropbox erhält eine Reihe neuer Funktionen, von denen auch die Nutzer der Gratis-Variante profitieren. Darunter Foto-Upload.

Dropbox führt eine Reihe von neuen Funktionen ein und die wichtigste Änderung betrifft die Nutzer von Dropbox Basic, also die Nutzer, die die Gratis-Variante der Cloud-Kollaborationsplattform verwenden. Diesen Nutzern stellt Dropbox nämlich ab sofort die Kamera-Upload-Funktion zur Verfügung, die bisher nur von den zahlenden Nutzern verwendet werden durfte. Damit können etwa alle Fotos von einem Smartphone automatisch auf Dropbox hochgeladen werden und sind dann von dort aus auf jedem Gerät verfügbar.

Mit Kamera-Uploads für Basic-Nutzer bietet Dropbox damit die gleiche Funktion an, die es bei den anderen Cloud-Speicherdiensten wie Onedrive und Google Drive schon seit Längerem gibt.

Der Zeitpunkt der Einführung dieser Neuerung für die Nutzer der Gratis-Variante von Dropbox dürfte kein Zufall sein: Zum 1. Juni 2021 hatte Google bei Google Drive (Google Fotos) den unlimitierten Speicherplatz für Kamera-Uploads abgeschafft und seitdem werden Fotos und Videos auf das zur Verfügung stehende Datenkontingent angerechnet. Das gilt aber natürlich auch bei den Kamera-Uploads für Dropbox Basic, wo insgesamt nur 2 Gigabyte freier Speicherplatz zur Verfügung steht.

Laut Angaben von Dropbox wurde generell auch die Kamera-Upload-Funktion verbessert. Dadurch sollen sich Fotos und Videos nun noch schneller und "zuverlässiger" auf Dropbox hochladen lassen. Auf iOS-Geräten können die Nutzer genauer festlegen, welche Alben mit Fotos und Videos hochgeladen werden sollen, eine Funktion die es demnächst dann auch für die Android-Version der Dropbox-App gibt.

Dropbox Passwords, neue Weboberfläche und Konverter

Dem Passwort-Manager Dropbox Passwords, der seit letztem Jahr auch für Basic-Nutzer verfügbar ist, werden diverse Verbesserungen spendiert. Darunter eine Browser-Erweiterung, um Anmeldedaten und Kennwörter zu speichern und in Eingabefeldern einzufügen. Außerdem dürfen nun auch Passwörter geteilt werden und es gibt eine Unterstützung für Kredit- und EC-Karten.

Dropbox: Blick auf die veränderte Weboberfläche
Vergrößern Dropbox: Blick auf die veränderte Weboberfläche
© Dropbox

Dropbox bringt auch Änderungen beim Erscheinungsbild des Dienstes, komplett mit einer neuen Weboberfläche. Hinzu kommt die Möglichkeit, Dateikonvertierungen innerhalb der Dropbox-App selbst durchzuführen. Sie können also etwa Dateien in das PDF-Format konvertieren und Änderungen an Video- und Bildformaten innerhalb von Dropbox vornehmen, ohne separate Konverter verwenden zu müssen.

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