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Display-Ausfall: Tesla soll 158.000 Autos zurückrufen

14.01.2021 | 15:01 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Tesla soll 158.000 Autos in die Werkstatt zurückrufen, weil deren Touchscreen ausfallen kann. Danach lassen sich sicherheitsrelevante Funktionen nicht mehr nutzen oder bedienen.

Tesla soll 158.000 Fahrzeuge vom Typ Model S und das Model X zurückrufen. Da deren riesige Touchscreens ausfallen und dunkel bleiben können. Die Bildschirme sind aber essentiell, um wichtige Fahrzeugfunktionen bedienen zu können. Deshalb sieht die US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) darin einen Sicherheitsmangel und verlangt von Tesla die Beseitigung des Problems. Die NHTSA fordert Tesla dazu auf, alle betroffenen Fahrzeughalter, Käufer und Händler zu informieren und das Problem zu lösen. Konkret bedeutet das einen Hardwareaustausch.

Falls der Touchscreen mit der “Media Control Unit” streikt, können die Fahrer nicht mehr auf die Rückfahrkamera, die Klimaanlagenkontrolle (mit der Möglichkeit die Scheiben zu enteisen beziehungsweise diese am Beschlagen zu hindern) und auf die Konfiguration des Tesla-Autopiloten zugreifen beziehungsweise nicht mehr dessen Warnfunktionen nutzen. Dadurch würde sich laut NHTSA das Unfallrisiko erhöhen.

Für rund 64.000 Euro bekommt ihr im neuen Tesla Model 3 Performance jede Menge Technik-Schnickschnack. Und in unserem Test stellen wir schnell fest: Tesla nimmt sich selbst nicht allzu ernst und spendiert dem E-Auto jede Menge Features, über die man nur lachen kann: Blinker mit Furzgeräuschen, Videospiele oder ein Lagerfeuer für "romantische" Stunden auf der Autobahn. Was der Wagen noch so kann, erfahrt ihr in diesem Video.

► Hier geht's zum Test-Bericht:
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Das Problem wird durch langsam verschleißende Flashspeicher verursacht, die in den Touchscreens von Model S der Baujahre 2012 bis 2018 und von Model X in den Baujahren 2016 bis 2018 verbaut wurden. Bei jedem Einschaltvorgang der Bildschirme geht ein klein wenig vom 8 GB großen eMMC NAND Flashspeicher verloren. Dieser Speicher sitzt auf dem Nvidia-Tegra-3-Prozessor des Touchscreens. Nach zirka fünf bis sechs Jahren Betrieb fällt im statistischen Durchschnitt der Bildschirm dann aus. Das Problem ist bereits länger bekannt. Tesla habe gegenüber der NHTSA bestätigt, dass unvermeidbar alle Bildschirme mit den betroffenen Chips einiges Tages ausfallen werden. Mit den meisten Ausfällen sei statistisch im Jahr 2022 zu rechnen. Bis spätestens 2028 müssten alle Chips nach einer statistischen Prognose ersetzt werden.

Tesla hat OTA ein Software-Update an die betroffenen Fahrzeuge ausgespielt, das das Problem zwar nicht lösen kann, es aber etwas abschwächen soll. Das Software-Update unterbreche aber den Zugriff auf die Rückfahr-Kamera, kritisiert die NHTSA.

Tesla hat sich noch nicht dazu geäußert, ob es der Aufforderung der NHTSA nachkommen werde.

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