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Dilemma: Veraltetes Windows Update birgt Gefahren

14.09.2007 | 12:42 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Das ganze führt zu einem Dilemma: Damit Windows Update auch immer zuverlässig alle Updates für ein Betriebssystem erkennt, muss es auch auf einem aktuellen Stand gehalten werden. Wird also Windows Update selbst aktualisiert, dann muss es auf allen Betriebssystemen aktualisiert werden, um gewährleisten zu können, dass der Dienst auch auf dem Rechner ordentlich funktioniert. Würde dies nicht geschehen, sei der Anwender unter Umständen nicht mehr in der Lage, Windows Update zum entdecken neuer Updates zu nutzen. "Das würde nicht nur dazu führen, dass die Erwartungen der Kunden nicht erfüllt werden, sondern es könnte noch viel Schlimmer kommen: Die Anwender könnten sich fälschlicherweise in Sicherheit wiegen, weil keine Updates oder Benachrichtigungen über Updates bei ihnen vorliegen“, erklärt Clinton.

Aus diesem Grund habe man sich entschieden, dass der Windows Update Client so konfiguriert ist, dass er automatisch nach Aktualisierungen für sich Ausschau hält und diese dann installiert, sobald Windows Update genutzt wird. Dabei spielen die anderen Einstellungen für den Bezug für Betriebssystems-Updates keinerlei Rolle.

Clinton weist auch darauf hin, dass Windows Update schon so funktioniert, seit dem es in Windows XP eingeführt wurde. So sei es auch Fakt, dass Windows Update sich in der Vergangenheit viele Male selbstständig aktualisiert hatte.

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