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Digitalisierung 2022: Nichts geht ohne Cybersecurity

06.03.2022 | 09:31 Uhr

Mit dem digitalen Fortschritt nehmen auch Cyberangriffe rasant zu. Cybersicherheit ist daher eine der wichtigsten Säulen der Digitalisierung.

Laut Lagebericht 2021 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden im vergangenen Jahr 144 Millionen neue Schadprogramm-Varianten erfasst: 27 Millionen mehr als im Vorjahr. Und dieser Trend setzt sich fort. Damit ist klar: Ohne ganzheitlichen Cyberschutz ist Digitalisierung nicht möglich.

Eine der größten Bedrohungen sind für die Cyberexpert*innen gezielte Angriffe auf Unternehmen und staatliche Einrichtungen. Auch die Bundeswehr könnte in den Fokus von Cyberkriminellen rücken – mit gravierenden Folgen: Cyberattacken im militärischen Bereich können im wahrsten Sinne des Wortes kriegsentscheidend sein und bei kritischen Infrastrukturen gefährden sie im schlimmsten Fall Menschenleben. Die IT-Infrastruktur der Bundeswehr erfordert daher das höchste Sicherheitsniveau.

Resilient – auch in der Krise

Die Bundeswehr hat bereits 2020 Sicherheitsforscher und Hacker über soziale Medien eingeladen, den verschiedenen Bundeswehrportalen sprichwörtlich auf den Zahn zu fühlen. Das daraus resultierende erhöhte Angriffsvolumen konnte die BWI mit dem Aufbau weiterer Infrastrukturen bewältigen, die die Resilienz der Bundeswehr-IT erhöht haben. Denn im Verständnis der BWI muss ein IT-System nach einer Krise nicht nur wieder zum Ursprungszustand zurückkehren, vielmehr muss es an die äußeren Veränderungen angepasst werden. Beispiel Pandemie: Wie andere Organisationen war auch die Bundeswehr gefordert, ihr Personal zu schützen und so viel Arbeit wie möglich ins Homeoffice zu verlagern. Binnen weniger Monate konnten BWI und Bundeswehr das mobile Arbeiten mehr als verzehnfachen – ohne Beeinträchtigung der IT-Sicherheit.

Cybersecurity von Anfang an mitdenken

Bundeswehr und BWI setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz: Er fängt bei der Plattform an und reicht bis zum einzelnen User. Eine Security Governance stellt klar, wer in welchem Bereich welche Verantwortung und Zuständigkeit hat und was im Krisenfall zu tun ist. Der Ernstfall wird regelmäßig geübt. Zudem nutzt die BWI bewährte und neue Technologien in allen Services, das fängt schon bei der Entwicklung an (Security by Design). Das Unternehmen entwickelt die eigene Expertise permanent weiter und bindet Partner aus Industrie und Forschung ein. Die dritte Säule ist für die BWI die frühzeitige Detektion, also die Erstellung eines Echtzeit-Security-Lagebilds, um Anzeichen für einen Angriffsversuch früh zu erkennen und das Schadensausmaß zu minimieren oder Schaden gänzlich zu vermeiden. Aktuell arbeitet die BWI an einem neuen bundeswehrweiten System, das die bestehende Sensorik zur Erkennung von Cyberangriffen sowie die Darstellung und Analyse von Daten und Systemen verbessert, wie beispielsweise durch den Einsatz neuer Technologien wie KI.

Klar ist, dass Digitalisierung nur mit Cybersicherheit möglich sein wird. Unternehmen, Behörden und Institutionen müssen ausreichend abgesichert sein, um bei der Entwicklung Schritt halten zu können. Wichtig ist vor allem, gut für die digitale Zukunft vorbereitet zu sein. Die Devise lautet: Agieren statt nur zu reagieren,

Digitalisierung sicher machen – Karriere@BWI

Wer sich für Cyber- und Informationssicherheit und die neuesten Technologien interessiert, ist bei der BWI gut aufgehoben. Dabei sucht der Digitalisierungspartner von Bundeswehr und Bund ständig nach motivierten Menschen, die dabei mitgestalten möchten. Attraktive Leistungen wie orts- und zeitflexible Arbeitsmodelle, individuelle Weiterbildungen, persönliche Coachings, marktgerechte Vergütung und eine ausgezeichnete Altersvorsorge sind bei der BWI selbstverständlich. Interessiert? Mehr dazu steht auf der Karriereseite der BWI .

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