79870

Diese Daten sammelt der Lexmark-Treiber

25.11.2004 | 12:54 Uhr |

Fest steht: Im Verzeichnis Lx_Cats werden Daten angehäuft. Herzstück darin ist die Datei Lxbucats.ini. Sie enthält Details über den Zeitpunkt der Übermittlung und wohin die Sendung geht – auf www.lxkcc1.com, eine auf Lexmark registrierte Domain. Das Abfrageintervall ist auf dreißig Tage festgelegt. Die anderen Dateien, die wir im Verzeichnis vorfinden, werden nach jedem Druckauftrag aktualisiert und speichern Informationen über das Druckverhalten des Anwenders. Es handelt sich dabei um schlichte Textdateien, die Sie etwa mit dem Windows-Editor betrachten können.

Bei bestehender Internet-Verbindung kommt zum Abfragezeitpunkt Bewegung ins Lx_Cats-Verzeichnis: Es entsteht eine anfänglich etwa 10 KB große XML-Datei mit den gesammelten Erkenntnissen (siehe Bild).

Darin enthalten sind ein Identifikationsstring und diverse Infos zur Konfiguration Ihres PCs. Sie reichen vom Betriebssystem, von der CPU, der Grafikkarte, dem Default-Drucker, der Festplattenkapazität, dem Arbeitsspeicher, den USB-Geräten über den Druckertreiber bis hin zur Internetverbindung. Außerdem finden wir die Seriennummer des Druckers, die IDs der Tintenkartuschen und detaillierte Angaben zum Druckverhalten bis hin zur Anzahl der verschossenen Tintentröpfchen. Alle dreißig Tage wächst diese XML-Datei um rund 2 KB an neuen Daten an.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
79870