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Diese Beteiligungen fordern Spiele-Shops wie Steam ein

09.10.2019 | 14:28 Uhr | Michael Söldner

Bei den Gebühren, die Plattformbetreiber von Entwicklern fordern, gibt es teils große Unterschiede.

Beim Kauf eines digitalen Spiels bei Amazon, im PSN oder im Epic Games Store wandern immer auch Teile des Preises an die Betreiber der jeweiligen Plattform. Im Falle des erst im Dezember 2018 gestarteten Epic Games Store fällt diese Gebühr mit 12 Prozent relativ niedrig aus. Die Norm für den Abschlag, den ein Spieleentwickler an die Distributionsplattformen zahlen muss, liegt bei 30 Prozent. Aus einem Vergleich von IGN geht hervor, wie hoch die jeweiligen Gebühren in den einzelnen Stores ausfallen.

Auf dem PC fallen der Microsoft Store, GOG oder Steam in die Kategorie der Anbieter, die einen 30-prozentigen Abschlag von den Entwicklern einfordern. Im Humble Store werden hingegen 25 Prozent fällig, die an den Betreiber und an wohltätige Zwecke gehen. Beim Kauf eines Spiels bei Itch.io hingegen entscheidet der Entwickler über die Beteiligung des Store-Betreibers. Auf Konsolen liegt der Abschlag für Sony, Microsoft oder Nintendo mit 30 Prozent im Durchschnitt. Darin ist die Lizenzgebühr, ohne die Spiele gar nicht erscheinen dürfen, schon enthalten. Auch beim Kauf von Apps in Apples App Store oder Googles Play Store werden für Entwickler 30 Prozent Abschlag fällig. Ähnlich verhält es sich auch im Einzelhandel: Sowohl GameStop als auch Best Buy, Walmart oder Amazon verlangen 30 Prozent von den Entwicklern.

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