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Die wichtigsten Webmin-Module

Befinden Sie sich in einem der Module und finden unterstrichene Wörter, handelt es sich dabei häufig um Links zu Hilfe-Dateien. Diese werden in einem neuen Fenster geöffnet und geben Ihnen eine kurze Erklärung, was dieser Parameter eigentlich genau verändert.
Bei Zweifeln ist ein Blick auf die schnell zu erreichende Hilfe durchaus empfehlenswert. Webmin ist sehr umfangreich und enthält dementsprechend viele Module. Unser Artikel beschäftigt sich daher nur mit denjenigen, die Sie wahrscheinlich am häufigsten benutzen. Die Module der Gruppe Hardware haben wir bewusst nicht behandelt, da sie komplett selbsterklärend sind.

Unter der Kategorie "Webmin" der Software finden Sie einen Schalter "Webmin Users". Hier legen Sie fest, wer überhaupt Zugriff auf Webmin haben soll und welche Module dem Benutzer zur Verfügung stehen. In der Default-Konfiguration ist root der einzige User, der Zugriff auf alle Module hat. Mit einem Klick auf "Create a new Webmin User" haben Sie die Möglichkeit, weitere Benutzer mit bestimmten Zugriffsrechten anzulegen. Wie bei allen User-und Rechtevergaben sollte dies gut überlegt geschehen. Für Webmin-Gruppen geschieht dies äquivalent im selben Modul.

Vielleicht haben Sie mehrere Rechner im Einsatz, die mit Webmin verwaltet werden. Dann wird Sie das Modul "Webmin Servers" interessieren. In diesem Bereich können Sie nach weiteren Webmin-Instanzen suchen lassen oder diese manuell hinzufügen. Des Weiteren ist es möglich, nur in bestimmten Adressbereichen des Netzwerks zu scannen. Diese Server hinterlegt das System als Link. Klicken Sie nun auf einen dieser Links, gelangen Sie auf dessen Login-Seite. Webmin bietet die Möglichkeit, Login und Passwort gleich mitzusenden. Nach einem Klick auf "edit" können Sie dies unter der Rubrik "Link type" einstellen.

Das Menü "Webmin Configuration" kennen Sie bereits von der Installation des fehlenden Perl-Moduls. Es gibt in diesem Ordner aber noch andere interessante Konfigurationsmöglichkeiten. Hier lassen sich zum Beispiel Zugriffskontrollen, Sprache, Themes, Zertifikate, Logfiles und die zu benutzenden Module einstellen.

Das Modul "IP Access Control" ist eigentlich selbsterklärend. Sie legen hier fest, von welchen IP-Adressen ein Zugriff auf Webmin überhaupt möglich ist. Dabei haben Sie drei Möglichkeiten. Sie erlauben grundsätzlich allen Rechnern den Zugriff, führen eine so genannte Whitelist oder regeln die Zugriffe über eine Blacklist. Eine Kombination der drei Möglichkeiten ist denkbar. Zum Beispiel: Erlaube Zugriff von allen Rechnern, außer jenen mit den konfigurierten IP-Adressen.

Im Modul "Authentication" konfigurieren Sie die Authentisierungsmethode und Optionen für jede gestartete Session. Eine Default-Einstellung ist zum Beispiel: Blocke jeden Rechner für 60 Sekunden, der mehr als fünf falsche Anmeldungsversuche hat. Dies macht einen Brute-Force-Angriff auf das System so gut wie unmöglich. Die Werte lassen sich natürlich individuell anpassen. Das Angebot, ein Login permanent zu speichern, ist eine weitere Einstellmöglichkeit, die Sie aber mit Bedacht wählen sollten. Hier können Sie weiterhin bestimmen, was mit Benutzern passieren soll, deren Passwort auf dem System abgelaufen ist: trotzdem ein Login erlauben, blocken oder anbieten, das abgelaufene Passwort zu ändern.

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