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Die Technik

04.05.2007 | 09:00 Uhr |

ANYCOM HS-777 Das derzeit wichtigste Einsatzgebiet des Datenfunks à la Blauzahn ist das monaurale Headset
Vergrößern ANYCOM HS-777 Das derzeit wichtigste Einsatzgebiet des Datenfunks à la Blauzahn ist das monaurale Headset
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Bluetooth funkt im freien Bereich von 2,4 GHz. Der ist frei, weil alle ernsthaften Funkanwendungen wie amtlicher Sprechfunk ihn meiden. Und das wiederum tun sie, weil feuchte Luft in diesem Frequenzbereich Funkwellen optimal absorbiert. Nichtsdestotrotz ist bei 2,4 GHz eine Menge los: WLAN, HomeRF und Bluetooth konkurrieren hier um einen schmalen Bereich von etwa 100 MHz.

Bluetooth versucht Schwierigkeiten im Wortsinne aus dem Weg zu gehen und nutzt 79 Bänder im 1-MHz-Abstand. Wird eine Störung erkannt, weicht das Protokoll einfach ins nächste Band aus – und das bis zu 1600-mal pro Sekunde. Dieses Verfahren heißt Frequency Hopping (Frequenzhüpfen).

Neben dem Frequency Hopping bürgen die „Profile“ für Qualität: Alle Bluetooth-Geräte werden strikt für einen oder mehrere Zwecke vorkonfiguriert. So muss jedes Handy-Freisprech-Headset Audio empfangen und senden sowie per Knopfdruck ein Gespräch annehmen oder aufbauen können – zumindest, wenn das Handy für Sprachanwahl geeignet ist.

Diese eng umrissene Anwendung beschreibt ein Profil. In diesem einfachen Fall heißt das Profil HSP oder Headset Profile. Im Moment der Kontaktaufnahme zwischen zwei Bluetooth-Geräten teilen sie sich mit, gemäß welcher Profile sie agieren können. Deswegen funktioniert Bluetooth in aller Regel so angenehm reibungslos.

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