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Die Set-Top-Box: Klein, stark, schwarz

05.09.2006 | 17:51 Uhr |

Maxdome gibt’s in zwei Varianten: als Lösung über den PC, die sich über entsprechende Kabel auch auf dem Fernseher darstellen lässt oder als Set-Top-Box, die Anwender für 99 Euro extra kaufen können. Der Preis ist überaus günstig, auch wenn die Beteiligten keine Zahlen dazu herausgeben, wie hoch das gute Stück denn subventioniert wird. Doch die Investitionen könnten sich für den Sender und die Internet-Gruppe lohnen: Denn wer erst einmal eine Investition getätigt hat, wird an dem System eher festhalten als der Pay-per-view-Kunde, der heute hierfür und morgen für jenes sein Geld ausgibt.

Die Box mit der Modellbezeichnung IP1101PC kommt aus dem Hause Thomson und fällt mit ihrer dezenten, schwarz glänzenden Oberfläche zwischen Satellitenreceiver und Premiere-Box gar nicht auf. Das Innenleben der Box ist nicht bahnbrechend – aber definitiv teurer als die 99 Euro, die der Kunde für das Thomson-Gerät ausgeben muss. Ein 66 MHz Celeron, 128 MB SDRAM, mit zwei USB-Anschlüssen für WLAN-Stick und Ethernet-Anschluss. Außerdem gibt’s zwei S-Video-Anschlüsse, zwei herkömmliche Videoanschlüsse mit einem Adapter auf Scart sowie einen digitalen Anschluss (koaxial und optisch).

Neben den Windows-Media-Formaten (Version 9) unterstützt das Gerät JPG, PNG, GIF und Windows-Media Audio. Die höchstmögliche Auflösung ist 720 x 576 Bildpunkte – das ist für herkömmliches PAL-Fernsehen ausreichend, Die Bedienelemente auf der glänzenden schwarzen Oberfläche wirken solide. Das Gerät arbeitet lüfterlos, für eine gute Wärmeabfuhr sorgt die Unter- und Oberplatte aus Lochblech.

Um über die Thomson-Box Inhalte abzurufen, muss lediglich der Router angeschaltet sein, der PC wird nicht benötigt Das Gerät bietet einen elektronischen Programm-Guide und lässt sich entweder über eine LAN-Verbindung oder per WLAN betreiben (54 MBit/s).

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