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Die Plattform: Aopen Desktop-Hauptplatine i855GMEm-LFS

19.11.2004 | 15:31 Uhr | Michael Schmelzle

Für unseren Test verwendeten wir die Aopen-Platine i855GMEm-LFS . Mit rund 230 Euro ist die Hauptplatine nicht gerade ein Schnäppchen, dafür kann sie mit cleveren Details aufwarten. Das Micro-ATX-Board basiert auf Intels 855GME-Chipsatz und hat bereits eine Grafik- (Intel Extreme Graphics 2) und Soundlogik (Realtek ALC655, 6 Kanäle) an Bord. Die i855GMEm-LFS unterstützt alle Pentium-M-Prozessoren für den Sockel 479M und besitzt zwei RAM-Steckplätze für PC333-DDR-SDRAM, die maximal 2 Gigabyte aufnehmen - allerdings beherrscht der Chipsatz nicht den Dual-Channnel-Modus.

Das Aopen i855GMEm-LFS gibt sich anschlussfreudig: unter anderem stehen 2 x Gigabit-Ethernet, 2 x S-ATA, 2 x Firewire, 1x AGP4x, 3 x PCI sowie 6x USB 2.0 High-Speed zur Verfügung. Mit im Lieferumfang ist der sehr leise Kühler, der selbst unter Volllast so gut wie nicht zu hören ist - in unserer Testplattform übertönte ihn die Festplatte. Handelsübliche Pentium-4-Kühler können Sie nicht verwenden, da der Prozessorkern des Pentium M keinen Schutzhaube (Heatspreader) hat - wegen der geringeren Bauhöhe kommt es so nicht zum Kontakt zwischen Prozessorkern und Kühlkörper. Schraubkühler lassen sich hingegen verwenden, sofern Sie behutsam beim Einbau vorgehen. Auch eine passive Kühlung ist kein Problem, denn der Pentium M verbraucht in der Spitze nur sensationell niedrige 21 Watt.

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