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Die Methoden

28.09.2005 | 12:46 Uhr | Thorsten Eggeling, Christian Löbering

Es gibt zwei verschiedene Methoden der Verschlüsselung - die symmetrische und die asymmetrische Verschlüsselung. Beim ersten Verfahren codiert der Sender die Daten mit demselben Schlüssel, den der Empfänger zum Decodieren benutzt. Das Problem dabei ist die sichere Übermittlung des Schlüssels, ohne dass ein Dritter lauscht.

Besser ist das bei der asymmetrischen Verschlüsselung gelöst. Hier stellt der Empfänger einen "Public Key" zur Verfügung, indem er ihn zum Beispiel per Mailanhang an zukünftige Sender schickt. Diesen Schlüssel verwenden Sender, um Nachrichten zu codieren. Die verschlüsselten Daten decodiert der Empfänger mit seinem "Private Key", den er allein besitzt. Diese Methode ist sicherer, erfordert aber deutlich mehr Rechenzeit, gerade bei größeren Datenmengen.

In der Praxis kommen beim Datentransfer oft Hybrid-Technologien zum Einsatz, die beide Methoden kombinieren. Prominentestes Beispiel ist "Pretty Good Privacy" (PGP). Wer Daten nur lokal verschlüsseln will, damit andere Benutzer des Systems nicht darauf zugreifen können, dem genügt meist eine symmetrische Verschlüsselung.

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